Mehr finanzieller Spielraum für Leclanché

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Das schweizerische Speicher-Unternehmen Leclanché hat seine finanzielle Situation verbessert. Einer Presseinformation von Dienstag zufolge haben die Hauptaktionäre – mehrere unter der Bezeichnung Fefam zusammengefasste Fonds – ihre Investitionen auf insgesamt 75 Millionen Schweizer Franken (65 Millionen Euro) aufgestockt und eine neue bedingte Kreditlinie von 50 Millionen Schweizer Franken (43 Millionen Euro) zur Finanzierung von Akquisitionen und Joint Ventures verlängert.

Leclanché-Chef Anil Srivastava zufolge finanziert diese Investition den Business-Plan des Speicherunternehmens vollumfänglich bis ins Jahr 2020: „.Durch diese zusätzliche Finanzierung können wir die attraktiven Möglichkeiten zu nutzen, die wir in den schnell wachsenden Märkten der stationären netzgebundenen Speicherung und des E-Transports weltweit sehen.“ Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist Leclanché im Begriff, eine Energy-Management-Softwarelösung von einem Unternehmen in den USA zu erwerben. Zudem sei bei einer Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures in Indien ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Dieses Joint Venture werde Leclanché eine starke Position in einem der potenziell größten Elektrofahrzeugmärkte der Welt verschaffen.

Für das Jahr 2017 hatte Leclanché zuvor einen gesunkenen Umsatz gemeldet und diesen mit Verzögerungen bei Wachstumsfinanzierungen begründet.