Teamtechnik erhält großen Stringer-Auftrag aus Italien

Teamtechnik kann einen großen Auftrag vermelden. Ein italienischer Photovoltaik-Hersteller habe Stringer für seine Heterojunction-Solarmodulproduktion bei dem Unternehmen bestellt, hieß es am Montag. Es handele sich um einen Hersteller aus Catania, der auf Dünnschichtmodule spezialisiert sei. Damit kann es sich nur um 3Sun handeln, das mittlerweile komplett zum italienischen Energiekonzern Enel Green Power gehört. Teamtechnik wollte den Namen des Auftraggebers auf Anfrage von pv magazine nicht bestätigen.

In Tests zur Verbindung der Heterojunction-Solarzellen hätten die Stringer von Teamtechnik die besten Ergebnisse geliefert, hieß es weiter. Die neue Technologie in den Stringern „TT1400 ECA“ verringere die thermische und mechanische Belastung auf die Solarzellen. Das Resultat ist Teamtechnik zufolge eine höhere String-Qualität. Als Resultat der Tests habe der Hersteller nun mehrere Stringer bestellt. Eine genaue Zahl der bestellten Anlagen oder das Auftragsvolumen wollte der Teamtechnik-Sprecher ebenfalls noch nicht nennen.

Darüber hinaus hätten der Photovoltaik-Hersteller und Teamtechnik eine intensive technische Entwicklungszusammenarbeit vereinbart. Im Fokus stünden die Unterstützung des Herstellers beim technischen Übergang zur Heterojunction-Technologie, sagte Sven Kramer, Vice President für den Solartechnik-Vertrieb bei Teamtechnik. Mit der Produktion der hocheffizienten Module könnten zudem die Photovoltaik-Stromgestehungskosten weiter gesenkt werden.

3Sun war ursprünglich als Joint Venture von Enel Green Power, STMicroelectronics und Sharp gegründet worden. Mitte 2011 weihten sie ihre Fabrik in Catania ein, in der zunächst Dünnschichtmodule produziert wurden. Die Jahreskapazität lag bei 500 Megawatt. Im März 2015 übernahm Enel Green Power schließlich 100 Prozent der Anteile an 3Sun. Im April vergangenen Jahres schließlich kündigte der Hersteller an, künftig Heterojunction-Solarzellen in Catania produzieren zu wollen. Der Plan sei ferner, die Kapazitäten der Fabrik in Italien auf ein Gigawatt in den kommenden fünf Jahren zu steigern, hieß es im April 2017.