Memodo wird Vertriebspartner von EVBox in Deutschland

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Der Münchner Großhändler Memodo wird künftig die Ladesäulen von EVBox in Deutschland anbieten. Er sei der erste deutsche Vertriebspartner des niederländischen Anbieters, hieß es am Dienstag. Die Produkte von EVBox reichten von Ladelösungen für Privatbesitzer und Unternehmen bis hin zu öffentlichen Netzwerken. Beide Unternehmen wollten der Elektromobilität in Deutschland zu einem weiteren Aufschwung verhelfen. „Aufgrund der stark wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Deutschland sehen wir hervorragende Möglichkeiten, die Elektromobilität mit unserer Kompetenz und unserem breiten Portfolio an Ladelösungen und Lademanagement-Software voranzubringen“, erklärte Fermin Bustamante, Geschäftsführer bei EVBox für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz.

Die Ladestationen des niederländischen Unternehmens seien mit allen Marken und Modellen von Elektrofahrzeugen kompatibel. Der modulare Aufbau mache die Installation einfach und ermögliche Upgrades. Die neue „Elvi“-Ladestation von EVBox sei speziell auf die Anforderungen des deutschen und europäischen Marktes zugeschnitten. Memodo zufolge ist sie mit Kapazitäten von 3,7 bis 22 Kilowatt verfügbar. Die verschiedenen Leistungsstufen ließen sich ohne Umbaumaßnahmen mit einer separaten Hardware abdecken. Der Ladestrom könne dabei auch über einen Dienstleister abgerechnet werden. Dies sei möglich durch den optionalen Zähler, der der Messgeräterichtlinie (MID) entspreche.

Eine intelligente Lastverteilung bei Lastspitzen sowie die Kompatibilität mit gängigen Back-Office- und Abrechnungssystemen mache die Ladestationen auch für gewerbliche Nutzer interessant, die mehrere Stationen an einem Standort betrieben. Zugleich würden damit die Voraussetzungen des Förderprogramms der Regierung für den Aufbau der Ladeinfrastruktur erfüllt. Damit sei ein Zuschuss von bis zu 50 Prozent zu den Investitionskosten möglich.

Neben „Elvi“ werde Memodo auch die Ladestationen EVBox Pro, EVBox Business und EVBox Public in Deutschland vertreiben. Der Münchner Großhändler hatte jüngst bei seinen Speichertagen, die er in verschiedenen deutschen Städten veranstaltete, ein wachsendes Interesse bei Planern und Installateuren beim Thema Ladestationen verzeichnet.