Hanwha Q-Cells mit Quartalsgewinn

Hanwha Q-Cells hat im ersten Quartal 2017 einen Umsatz von 432 Millionen US-Dollar erreicht. Dies sei sowohl 23,6 Prozent weniger als die 565,2 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2016 als auch 16,1 Prozent niedriger als die 514,9 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal, teilte der koreanische Konzern am Donnerstag mit. Zugleich habe Hanwha Q-Cells wieder einen Nettogewinn von 17,6 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2017 erzielt. Im Quartal davor war es noch ein Verlust von 18,5 Millionen US-Dollar. Vorstandschef Seong-woo Nam hob die Rückkehr in die Gewinnzone trotz eines sehr herausfordernden Marktumfelds bei der Veröffentlichung der Zahlen besonders hervor. Dies sei unter anderem der Diversifizierung der Märkte und Geschäftssegmente. So wolle Hanwha Q-Cells besser durch die unterschiedlichen Marktzyklen navigieren, sagte Nam weiter.

Der Photovoltaik-Hersteller ist mit seiner monokristallinen PERC-Modulserie in den USA, Europa, Japan und Australien vertreten. Das 60-Zellmodul mit bis zu 305 Wattpeak Leistung sei dort im ersten Quartal eingeführt worden und im zweiten Halbjahr sole die 72-Zellvariante mit bis zu 370 Wattpeak Leistung folgen. Die Nachfrage nach den neuen Modulen sei bereits hoch und sei geeignet für ein breites Spektrum an Marktsegmenten, so Nam weiter. Hanwha Q-Cells arbeite zudem aktiv an der Senkung seiner Nettoverschuldung.

Für das zweite Quartal erwartet der Photovoltaik-Hersteller einen Umsatz zwischen 560 und 580 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand seine frühere Prognose. So werde von Modullieferungen zwischen 5500 und 5700 Megawatt ausgegangen, wovon rund 200 Megawatt für eigene Projekte verwendet würden. Seine Kapazitäten will Hanwha Q-Cells mit der Verbesserung der Wirkungsgrade steigern. So soll bis zum Jahresende die Produktionskapazität von derzeit 4200 auf 4600 Megawatt erhöht werden. Zusätzlich könne der Hersteller auch noch auf die Fertigung der Tochter Hanwha Q-Cells Korea zurückgreifen. Diese bauen die Produktion derzeit aus und die Kapazität solle von 1800 auf 2200 Megawatt jährlich steigen.