50 Millionen Euro Förderung für Energiewende-Projekt „Enera“

Strommast

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Der Startschuss für das Energiewende-Musterprojekt „Enera“ ist gefallen. Am Dienstagnachmittag überreichte der Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Rainer Baake, offiziell den Förderbescheid in Höhe von 50 Millionen Euro, teilte der Speicheranbieter Younicos mit. Er ist Teil eines Konsortiums von rund 70 Partnern, das von dem Energieversorger EWE angeführt werde. Younicos werde seine Expertise in der Vernetzung von Speichern und Märkten in das Projekt einbringen.

„Enera“ ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie (SINTEG) – Digitale Agenda für die Energiewende“. In den kommenden vier Jahren wollten die beteiligten Unternehmen und Partner weitere 120 Millionen Euro in die 2265 Quadratkilometer große Modellregierung im Nordwesten Deutschlands investieren. Dabei soll das Netz mit intelligenten Messsystemen ausgestattet werden, wie es weiter hieß. Zudem sei geplant, Speichersysteme zu installieren, Windkraftanlagen technisch zu erweitern und in Zusammenarbeit mit Stromhandelsplätzen Marktmodelle um regionale Produkte zu erweitern. Die Modellregion sei überwiegend landwirtschaftlich geprägt, verfüge aber auch über industrielle Verbraucher und sei daher ideal geeignet, um die Energiewende zu simulieren. Vor Ort seien bereits, Windkraft-, Photovoltaik- und andere Erneuerbare-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,75 Gigawatt installiert.

Ebenfalls am Dienstag sei „Enera“ als „Ort im Land der Ideen ausgezeichnet worden. “Enera zeigt den Wert intelligenter Batteriesysteme für eine sichere und wirtschaftliche Versorgung aus erneuerbaren Energien”, erläuterte Younicos-CEO Stephen Prince. “Aber nur wenn Speicher effizient mit Wind, Photovoltaik einerseits und mit den Märkten andererseits vernetzt sind, können sie ihr volles Potenzial entfalten. Der Schlüssel dazu ist smarte Software, die dafür sorgt, dass alle Teile des Systems reibungslos zusammenspielen.“ (Sandra Enkhardt)

pv magazine hat das Projekt Enera im November 2015 ausführlich vorgestellt. „Disruption konkret

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