SMA und Daimler-Tochter schließen Vertriebspartnerschaft für Photovoltaik-Speicher

Die SMA Solar Technology AG und die Deutsche Accumotive GmbH & Co.KG haben eine langfristige Vertriebskooperation für stationäre Batteriespeicher vereinbart. Es sei eine Reaktion auf den stetig wachsenden Photovoltaik-Speichermarkt in Deutschland, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Die Lithium-Ionen-Technologie der Daimler-Tochter sei dabei kompatibel mit den „Flexible Storage System“ von SMA. Die Photovoltaik-Speicher von Deutsche Accumotive seien mit einer Kapazität von bis zu 20 Kilowattstunden zudem extra für den Einsatz in Privathaushalten konzipiert.

„Mit der kombinierten Lösung aus dem Mercedes-Benz Energiespeicher und dem Flexible Storage System von SMA lässt sich elektrische Energie heute schon zu Kosten speichern, die vergleichbar mit deutschen Haushaltsstromtarifen sind“, erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Die Energiespeicher ließen sich so konfigurieren, dass sich die Leistung bestmöglich am Bedarf orientiere. Privathaushalte könnten mit der Lösung ihren Photovoltaik-Eigenverbrauch optimieren, so Urbon weiter. Als Kernkomponenten könnten der Sunny Island Batterie-Wechselrichter, der Sunny Home Manager und der SMA Energy Meter zusammen mit dem Niedervolt-Energiespeicher von Mercedes-Benz für eine maximale Flexibilität sorgen. Die Batterienutzung lasse sich damit saisonal sowie an die unterschiedlichen Witterungsbedingungen anpassen. „Dies ist ein einzigartiger Vorteil, der den Anwendern ebenso Kosten spart wie das prognosebasierte Laden, bei dem die Batterieladung durch die integrierte Prognose gezielt auf die einstrahlungsstarke Zeit verschoben wird“, so Volker Wachenfeld, Leiter der Business Unit Off-Grid and Storage bei SMA.

Die neue Photovoltaik-Heimspeicherlösung soll ab März in Deutschland verfügbar sein. Dazu würden bundesweit mehr als 180 Installateure von SMA und der Deutschen Accumotive für das neue Energiespeichersystem geschult. „Die Energiewende kann mit dem Einsatz von stationären Speichern nicht nur schneller umgesetzt werden, sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland schaffen“, betonte Urbon. (Sandra Enkhardt)