Förderstopp könnte Photovoltaik-Speicherentwicklung in Deutschland ausbremsen

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EuPD Research geht davon aus, dass mit einem Auslaufen der KfW-Speicherförderung zum Jahresende das Marktwachstum für Photovoltaik-Batteriespeicher im kommenden Jahr auf 13 Prozent einbrechen würde. Dies zeigten die neuesten Berechnungen der Bonner Marktforscher. „Der jetzt verkündete Förderstopp ist ein falsches Signal zur falschen Zeit“ sagt Martin Ammon, Leiter Volkswirtschaft beim Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research. Zwar gebe es weiterhin einen wachsenden Speichermarkt in Deutschland, doch auf deutlich niedrigerem Niveau. In diesem Jahr werde das Marktwachstum voraussichtlich etwa 66 Prozent gegenüber 2014 betragen. „Insgesamt vergibt Deutschland mit dieser Absage an die Förderung von Solarspeichern die Chance, sich innerhalb der entwickelten Solarmärkte als Vorreiter der Integration von Photovoltaik-Strom mittels Speichern zu etablieren und ein neues Wachstumsfeld frühzeitig zu erschließen“, so die Einschätzung von EuPD Research.

Am vergangenen Freitag war bekanntgeworden, dassBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) für eine Beendigung der seit Mai 2013 laufenden Photovoltaik-Speicherförderung zum Jahresende plädiert. Nach seiner Ansicht sind alle mit dem Programm verbundenen Ziele erreicht worden. Die wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung hatten eine Verlängerung des Programms unter leicht angepassten technischen Voraussetzungen empfohlen. Noch scheint diese auch nicht ganz vom Tisch, aber mit der Positionierung Gabriels deutlich schwieriger. (Sandra Enkhardt)

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