ZSW mit Röntgenblick für Batterien

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Wenn Lithium-Ionen-Batterien ausfallen oder sogar Schaden anrichten, stellt sich die Frage, ob eine unsachgemäße Nutzung, Produktionsfehler oder Schwachstellen in der Konstruktion dahinter stecken. Mit einem Dual-Source-Röntgentomographen will das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) den Ursachen nun auf die Schliche kommen.
Der neue 3D-Computertomograph ermöglicht eine zerstörungsfreie Untersuchung des Innenlebens von Batterien. Die Aufnahmen sollen dabei eine Auflösung von bis zu 0,5 Mikrometer haben. Das ZSW will das Gerät nicht nur zur Post-Mortem-Analyse bei Schadensfällen sondern auch zur Qualitätssicherung neuer Produkte einsetzen. So seien gezielte Verbesserung von Materialien und Prozessen im Rahmen der Elektroden- und Zellfertigung möglich.
„Wir können jetzt kleinste Anomalien und Strukturänderungen im Zellinneren dreidimensional sichtbar machen“, sagt Werner Tillmetz vom ZSW. „Damit werden entscheidende Erkenntnisse zur Optimierung von Zellen und zu den Produktionsprozessen gewonnen.“ (Mirco Sieg)

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