Centrosolar Glas schließt Geschäftsbetrieb

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Die Hoffnung auf den schnellen Einstieg eines Investors bei der insolventen Centrosolar Glas GmbH & Co. KG hat sich nicht erfüllt. Das teilte Insolvenzverwalter Daniel Fábián von der Nürnberger Kanzlei Dr. Schmitt & Kollegen am Donnerstag mit. Demnach geht zwar die Investorensuche weiter. Aus eigener Kraft sei Centrosolar Glas aber nicht mehr in der Lage, die Löhne und Gehälter seiner Mitarbeiter zu bezahlen. Da in einem Insolvenzverfahren Unternehmen keine Verluste machen dürfen, um die Gläubiger nicht noch weiter zu schädigen, müsse das Unternehmen zum 1. Februar 2014 stillgelegt und den rund 80 Mitarbeitern gekündigt werden.

Der Insolvenzverwalter will weiter nach einer Lösung für den Erhalt des Standortes suchen. Fábián zufolge gibt es eine Reihe ausländischer Interessenten, die sich eine Übernahme des Geschäftsbetriebes vorstellen könnten. In dem Fall bestehe auch eine reelle Chance für eine Wiedereinstellung der Arbeitnehmer. Zum Stand der Verhandlungen wollte er sich jedoch nicht äußern.

Centrosolar Glas war erst im Mai 2013 von dem Photovoltaik-Konzern Centrosolar, der sich selbst in einem Schutzschirmverfahren befindet, an den belgischen Dünnglashersteller Ducatt für einen symbolischen Kaufpreis veräußert worden. Wegen Schwierigkeiten, sich mit dem belgischen Unternehmen über die weitere Finanzierung zu verständigen, musste Centrosolar Glas beim Amtsgericht Fürth Mitte Oktober die vorläufige Insolvenz beantragen. Dank eines japanischen Auftraggebers konnte die Produktion noch bis Anfang 2014 aufrecht erhalten werden. (Petra Hannen)

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