Belectric fordert sofortige Ausschreibungen für Photovoltaik-Kraftwerke

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Energie- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat im Zuge seiner EEG-Reformvorschläge angekündigt, dass es einen Übergang von Einspeisetarifen zu Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen geben soll. Bereits im Koalitionsvertrag einigten sich SPD und Union auf Modellversuche für Ausschreibungen bei Photovoltaik-Kraftwerken. Dies hat Gabriel auch in seinen Eckpunktepapier integriert und stößt damit auf die Unterstützung beim Solarpark-Projektierer Belectric. „Wir befürworten die Pläne der Bundesregierung, das Segment der Freiflächen-Solarkraftwerke als einer der günstigsten Formen der Stromerzeugung in Deutschland wieder zu beleben“, erklärte Belectric-Geschäftsführer Bernhard Beck. Es sei entscheidend, dass die Pläne so schnell wie möglich umgesetzt würden. Daher sei es begrüßenswert, dass Gabriel direkt nach der EEG-Reform das Ausschreibungsmodell per Verordnung konkretisieren wolle.

Geplant hat Gabriel, jährlich Ausschreibungen für eine installierte Leistung von 400 Megawatt Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorzunehmen. Beck wies daraufhin, dass es Zeit brauche um die avisierte Umstellung der Förderung von Erneuerbaren auf Ausschreibungen zu evaluieren. Daher sollte die Bundesregierung nicht noch zwei Jahr abwarten. „Für das Design von Ausschreibungsmodellen sollten Transparenz, Wettbewerb und nachvollziehbare Kriterien (sozio-ökonomische, ökologische und systemische) die Eckpfeiler bei der Umsetzung bilden“, sagte der Belectric-Geschäftsführer. Den Preis über Ausschreibungen zu ermitteln, biete zugleich aber auch eine große Chance, den echt Marktpreis wiederzugeben. (Sandra Enkhardt)

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