Wissenschaftler eines vom Fraunhofer IZM geführten Projektkonsortiums haben einen Speicher entwickelt, der gleichzeitig Wasserstoff produziert. Darüber hinaus ist er auch kostengünstig, umweltschonend und recycelbar.
Nach einer Ausschreibung beauftragt der Konzern RWE ein Konsortium mit dem Bau eines wasserstofffähigen Gaskraftwerks. Das neue Kraftwerk soll in Weisweiler entstehen. Zunächst steht noch die Genehmigungsphase an.
150 Millionen Euro will die Landesregierung ausgeben, damit der Hochlauf der Wasserwirtschaft im Freistaat gelingt. Bezuschusst werden die Anschaffungskosten mit bis zu 45 Prozent.
Mit einem Projektkonsortium, an dem auch die Technischen Universität Berlin beteiligt ist, sollen verschiedene Regelungsstrategien für den netzdienlichen Betrieb eines Wasserstoff-Speicherhauses erforscht werden. Am Ende des Projekts soll eine universal einsetzbare Lösung entstehen.
Wienenergie, Rheinenergie, Siemens Energy und Verbund erproben die Beimischung von bis zu 15 Prozent Wasserstoff in einer Gasturbine. Der Testlauf beginnt Mitte Juli in einem Wiener GuD-Kraftwerk.
Die Systeme sollen zuerst in LKW von Nikola eingesetzt werden. Bosch investiert im Zeitraum von 2021 bis 2026 insgesamt 2,5 Milliarden Euro in Wasserstoff-Technologien.
Die Braunkohlegrube in der Lausitz soll eine signifikante Quelle für Energie bleiben. Allerdings soll dort künftig CO₂-freier Strom produziert und gespeichert werden. LEAG reichte jetzt den Genehmigungsantrag für eine Power-to-X-Anlage ein, die Wasserstoff produzieren, Abwärme speichern, Strom generieren und Busse mit Wasserstoff versorgen soll.
Der grüne Wasserstoff muss nicht aus entfernten und besonders sonnigen Ländern mit dem Schiff nach Deutschland kommen. Der Aufpreis für den Seeweg dürfte sich kaum rechnen, denn die Preise für Elektrolyseure fallen, während das Osterpaket für eine üppige Verfügbarkeit von grünem Strom in Deutschland sorgt. Die Kombination aus den beiden Entwicklung dürfte die heimische Elektrolyse-Wirtschaft ankurbeln.
Kostengünstig und mit einer besonderen Form soll der Photoreaktor das Licht der Sonne in chemische Energie umwandeln. Erste Tests waren vielversprechend, jetzt geht es darum, einen Photokatalysator zu entwickeln, der in Verbindung mit dem Fotoreaktor sehr effizient Wasserstoff herstellen kann.
Der Konzern plant die Umrüstung einer Erdgasleitung zwischen Emmerich und Bochholt. So könnten zahlreiche Industrie-Unternehmen in der Region Wasserstoff aus der Leitung erhalten. Die Stadtwerke sehen dabei auch eine Rolle von Wasserstoff in der Wärmeversorgung.