In den drei Tagen in München fanden etwa 47.000 Besucher den Weg zur The Smarter E. Auffällig viel los war in den Hallen der Modulhersteller, doch auch die Speicheranbieter zeigten sich zufrieden.
Der neue Stromtarif „Lumina“ soll ab August erhältlich sein und den stündlichen Preisen an der Strombörse folgen. Fronius legt Wert auf die Feststellung, dass die Kunden ausschließlich zertifizierten Ökostrom erhalten und nicht den an der Börse gehandelten Graustrom.
Nach einem starken ersten Quartal sind die Anfragen für Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher in den vergangenen zwei Monaten rückläufig gewesen. Nach Aussage von Robert Doelling ist dies aber eine saisontypische Entwicklung.
Das Mannheimer Unternehmen wird ab sofort die Photovoltaik-Speicher des bayerischen Anbieters vertreiben. Im Gegenzug will Fenecon seinen Installlateuren ab Herbst die Beegy-Stromflatrate und eine intelligente Ladesteuerung für Elektroautos anbieten.
Aus Sicht des DIW muss der Ausbau erneuerbarer Energien keinen übermäßigen Stromspeicherbedarf mit sich bringen. Damit widersprechen die Experten einer aktuell diskutierten Analyse von Hans-Werner Sinn.
Mit einer Kombination aus einer Photovoltaik-Anlage und einem virtuellem Stromkonto will Eon Privathaushalten ermöglichen, sich vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom versorgen.
Der Großspeicher besteht aus 500 BMW-i3-Batterien und ist mit einem Windpark in Wales kombiniert. Er soll künftig das britische Stromnetz stabilisieren.
Angesichts der weiter gesunkenen Kosten für Photovoltaik-Anlagen und der stabilen Solarförderung sind selbst bei Volleinspeisung Renditen von rund sechs Prozent bei gewerblichen Anlagen möglich. Die Branchenvereinigung rät vor diesem Hintergrund auch vor der Optimierung der Photovoltaik-Anlagen auf Eigenverbrauch ab, sondern empfiehlt möglichst viele Solarmodule zu installieren.
Der Schweizer Energiespeicher-Anbieter macht zudem weiter Verluste. Er ist für die Zukunft jedoch positiv und verhandelt derzeit mit chinesischen und indischen Partnern über Gemeinschaftsunternehmen bezüglich Produktverkauf und Großserienfertigung.
Der Freistaat hat im Zuge seines Programms „Solar Invest“ bislang insgesamt 515 Förderanträge bewilligt. Mehr als fünf Millionen Euro flossen damit seit November 2016 in neue Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, Batteriespeicher sowie Mieterstromkonzepte. Vier Millionen Euro stehen für dieses Jahr zur Verfügung.