Mit einer exklusiven Partnerschaft mit Opteco will das Allgäuer Unternehmen künftig seinen neuen Photovoltaik-Heimspeicher im Nachbarland vertreiben. Seit Jahresbeginn gibt es in Belgien einen Zuschuss von bis zu 3200 Euro für die Installation von Batteriespeichern.
Die jüngste Version des Photovoltaik-Speichers des Allgäuer Unternehmens kann bis zu 55 Kilowattstunden Energie speichern. Zudem ist das System optional AC- oder DC-seitig inselfähig.
Die Allianz aus Energieunternehmen will Betreibern von Photovoltaik-Anlagen, die ab 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten, ein Angebot machen, ihren Solarstrom künftig direkt zu vermarkten. Dabei sollen Aufwand und Kosten der klassischen Direktvermarktung verschlankt werden, damit sich diese auch für kleine Photovoltaik-Anlagen lohnt.
In Deutschland und Großbritannien hat Sonnen bereits die Zulassung für die Erbringung von Primärregelenergie. In Italien wird das virtuelle Kraftwerke in ein dezentrales Netzwerk von EGO integriert.
Mit der neuen Software, die unter dem Namen „sonnenVPP“ angeboten wird, soll die Vernetzung der Photovoltaik-Heimspeicher zu einem virtuellen Kraftwerk noch effizienter sein. Nach Angaben von Sonnen lässt sich das virtuellen Kraftwerks, mit dem Primärregelenergie angeboten wird, damit bis zu 90 Prozent kosteneffizienter betreiben.
Eine Vereinbarung mit der Regierung des australischen Bundesstaates macht es möglich. Insgesamt 188 private Haushalte, die ihre Wohnhäuser nach den Bränden wieder aufbauen müssen, sollen kostenfrei einen Photovoltaik-Heimspeicher von Sonnen erhalten.
Das Allgäuer Unternehmen stellt ein Geschäftsmodell vor, das den Umstieg auf Elektroautos erleichtert, die Beladung mit Solarstrom fördert und den Speichermarkt voranbringt. Mit dem Modell erreicht Sonnen einen der fünf Gigawatt-Gewinner-Plätze der Energy Storage-Highlights, die wir unter den Ausstellern Energy Storage Europe in Düsseldorf vergeben. Jetzt fehlt nur noch die Verbindung mit dem virtuellen Kraftwerk aus dezentralen Heimspeichern, das das Unternehmen inzwischen auch betreibt.
IHS Markit geht davon aus, dass sich das globale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr reduzieren wird. Wie stark, hängt davon ab, wie lange die zweitgrößte Weltwirtschaft lahm gelegt bleibt. Bei den Photovoltaik-Speicherherstellern laufen die Produktionen auf Hochtouren. Doch auch dies könnte sich noch ändern.
In Deutschland hat Sonnen die Zulassung für die Erbringung von Primärregelenergie bereits seit Ende 2018. Im Großbritannien ist das virtuelle Kraftwerken der Photovoltaik-Heimspeicher in ein dezentrales Netzwerk von Centrica integriert.
Das Allgäuer Unternehmen will künftig über die „Sonnen-Flat“ auch Privatkunden von den Erlösen seines virtuellen Kraftwerks profitieren lassen. Zudem will Sonnen die Installation größerer Photovoltaik-Dachanlagen und Energiesparen stärker belohnen.