Der Ausschuss für Klimaschutz und Energie des Bundestages hat sich in einer öffentlichen Anhörung mit dem Gesetzentwurf zum „Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ befasst. Mit ihm will die Bundesregierung den Einbau von Smart-Meter-Gateways beschleunigen. Experten aus Wirtschaft und Verbänden gaben ihre Einschätzung ab.
Die Unternehmen wollen im Markt für Speicher- und Vernetzungstechnologie in der Region stärker präsent sein und Synergien schaffen. Energieinsel agiert weiter als eigenständiges Unternehmen am Markt, Verträge mit Angestellten und Kunden werden unverändert fortgesetzt.
Die in ein virtuelles Kraftwerk eingebundenen Fahrzeugbatterien werden genutzt, um kurzfristig auftretende Frequenzschwankungen abzufedern. Dies haben die Unternehmen nun erstmals in der Praxis umgesetzt.
Der Markt für Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen würde sich bei dieser Zahl gegenüber 2020 mehr als verdoppeln. Erstmals seit Jahren könnte jedoch nicht Sonnen der größte Anbieter hierzulande sein, sondern knapp hinter BYD liegen.
Wer in die Installation einer Photovoltaik-Dachanlage und eines Speichers investiert, kann mit der „sonnenFlat direkt“ höhere Erlöse erzielen als durch die EEG-Einspeisevergütung. Die Privathaushalte profitieren dadurch direkt von den höheren Marktwerten an der Strombörse. Die Stromkosten können Sonnen zufolge je nach Größe der Photovoltaik-Anlage und des Heimspeichers bis auf null sinken.
Ein halbes Jahr haben sieben Haushalte in Bayern den Energiehandel mit ihren Nachbarn ausprobiert. Die Ergebnisse des Projekts „BASE.V“ zeigen, dass sich auch auf diese Weise schwankende Erzeugung ausgleichen und mit steigenden Stromverbräuchen in Einklang bringen lässt.
Sonnen stellt die vernetzten Heimspeicher der Sonnen-Community in Deutschland zur Verfügung, Esforin vermarktet die nicht benötigten Energiemengen am Intraday-Markt der europäischen Strombörse EPEX Spot SE. Voraussetzung zur Teilnahme ist der Stromtarif Sonnenflat.
Der Allgäuer Anbieter von Photovoltaik-Heimspeichern hat Webatt Energia komplett übernommen. Die Unternehmen arbeiteten bereits vorher in Spanien zusammen.
Der Boom bei privaten Photovoltaik-Dachanlagen treibt auch die Nachfrage nach Batteriespeichern. Davon profitieren nach Einschätzung der Analysten vor allem die Hersteller BYD, Sonnen, Senec und E3/DC, die seit Jahren führende Anbieter auf dem deutschen Markt sind.
Betreiber von Photovoltaik-Anlagen erhalten für überschüssigen Strom mit dem Tarif „Sonnenflat direkt“ künftig Freistrom, dessen Menge sich nach dem Marktwert der Solarenergie bemisst. Das Angebot gilt zunächst nur für Neuanlagen und soll im dritten Quartal 2022 starten.