Solarwatt stellt mit „Solarwatt Home“ sechs neue Produkte und die Strategie für die nächsten Jahre vor. Das Unternehmen befindet sich im Wandel, nachdem es die Modulproduktion geschlossen und sich von etlichen Mitarbeitern getrennt hat.
Solarwatt übernahm 2016 den Batterieentwickler aus Köln. Nun gab es ein Management-Buy-out durch den bisherigen Geschäftsführer.
In schwierigen Zeiten hatte er den Posten bei dem Photovoltaik-Unternehmen aus Dresden angetreten. Am 1. Juli hat der Finanzvorstand Benjamin Frank kommissarisch die Geschäftsführung übernommen.
Der Aufbau eigener Handwerker-Teams ist Teil des Strategieschwenks des Photovoltaik-Unternehmens. Neun eigene Installationsstandorte hat Solarwatt bereits bundesweit und weitere sollen in diesem Jahr folgen.
Die meisten Solarmodule kommen bereits aus China und auch viele deutsche Photovoltaik-Hersteller lassen nach eigenen Vorgaben dort ihre Module fertigen. Im pv magazine Podcast diskutieren wir mit Gregor Kuschmann von Solarwatt, warum Hersteller nach Asien gehen und wie sie dort eine transparente Lieferkette unter Einhaltung von Qualitätsstandards und fairen Arbeitsbedingungen aufbauen.
Drei Jahre nach der Markteinführung des in Kooperation mit BMW entwickelten Speichersystems für AC-Kopplung kommt nun eine DC-gekoppelte Version mit Möglichkeit zur Netzersatzstromversorgung. Einstweilen ist sie auf den Hybridwechselrichter Steca SolBrid optimiert.
Die Produktion soll zum Jahresende eingestellt werden. Zuvor hatte Solarwatt bereits angekündigt, die Modulfertigung in Dresden zu beenden. Sämtliche Module und Speicher lässt das Dresdener Unternehmen künftig ausschließlich in Asien herstellen.
Das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen will sich künftig auf Komplettlösungen und Energiemanagement fokussieren und dieses Geschäft mit Investitionen vorantreiben. Die dafür notwendigen Solarmodule werden künftig von einem auditierten Auftragsfertiger in Asien produziert. Investitionen kündigt Solarwatt hingegen in das Geschäftsfeld der Sektorenkopplung und den Direktvertrieb an.
Der Photovoltaik-Hersteller gibt eine Produktgarantie über 20 Jahre und eine Leistungsgarantie über 25 Jahre für die Topcon-Glas-Folien-Module sowie je 30 Jahre bei den Glas-Glas-Modulen. Zudem hat sich der CO2-Fußabdruck bei der Herstellung deutlich reduziert.
Die Wohnungsbaugesellschaft LEG Immobilien, die Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung und Solarwatt haben eine der größten Photovoltaik-Mieterstrom-Anlagen in Deutschland offiziell eingeweiht.