Laut Trendforce könnte die Photovoltaik-Nachfrage in diesem Jahr um mehr als 53,4 Prozent steigen. Das sei auf die niedrigeren Modulpreise zurückzuführen sowie auf die verzögerten Projekte aus den Jahren 2021 und 2022, die jetzt ans Netz gehen. China wird dem taiwanesischen Analystenhaus zufolge dieses Jahr mit 148,9 Gigawatt der größte Markt sein, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 40,5 Gigawatt, Indien mit 17,2 Gigawatt, Brasilien mit 14,2 Gigawatt, Deutschland mit 11,8 Gigawatt, Spanien mit 11,4 Gigawatt und Japan mit 8 Gigawatt.
Die seit Jahresbeginn in Deutschland geltende Regelung hat Leonore Gewessler auf die Idee für diesen Vorschlag gebracht, den sie auch schon an den österreichischen Finanzminister herangetragen habe. Branchenverbände wie PV Austria unterstützen den Vorschlag. Medienberichten zufolge reagierte das Ministerium allerdings eher skeptisch.
2022 haben in Thüringen bereits 1216 Balkonkraftwerke Solarstrom produziert, 2021 waren es erst 229. Insgesamt verzeichnet der Freistaat inzwischen 2152 Megawatt installierte Photovoltaik-Anlagen.
Die nordische Region ist laut Rystad Energy auf dem besten Weg, ein europäisches Kraftwerk für erneuerbare Energien zu werden. Laut Rystad Energy könnten Finnland, Schweden und Dänemark bis 2030 zusammen bis zu 12,8 Gigawatt an neuen Solaranlagen installieren.
Um die deutschen Energiewende-Ziele umzusetzen, müssen in Spitzenjahren bis zu 50 Millionen Photovoltaik-Module pro Jahr installiert werden. Zurzeit produziert China 75 Prozent aller Module weltweit.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung um 84 Prozent. 40 Prozent der neu installierten Photovoltaik-Leistung befindet sich auf Dächern im Freistaat, 60 Prozent entfällt auf Freiflächenanlagen.
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg appelliert, größere Teile der Wertschöpfungskette nach Deutschland und Europa zu holen. Zudem sollte Deutschland aktiv dazu beitragen, ein sogenanntes Important Project of Common European Interest (IPCEI) für die Photovoltaik auf den Weg zu bringen.
Im Vergleich zum Vormonat hat der Zubau von nach dem EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen damit wieder zugelegt. Beim Mieterstrom allerdings ist die Zahl der angemeldeten Anlagen weiter zurückgegangen.
Genehmigungen und Planungsverfahren für große Photovoltaik-Anlagen gelten als einer der Flaschenhälse für die Energiewende. Bis 2027 müssen trotzdem Verfahren über 75 Gigawatt eingeleitet worden sein. Wir protokollieren in Vorbereitung der pv magazine Roundtables 2022 die Sicht eines Projektentwicklers.
Neue Photovoltaik-Anlagen sollen in der Ukraine dazu beitragen, Stromausfälle zu vermeiden. Das hilft unter anderem Unternehmen, sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage über Wasser zu halten.