Bundesnetzagentur meldet 548 Megawatt EEG-geförderten Photovoltaik-Zubau im Mai

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Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag die neuen Zubauzahlen für Mai veröffentlicht. Für die Photovoltaik gab die Bonner Behörde den Brutto-Zubau der nach EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen mit 548,134 Megawatt an. Davon entfielen gut 365,771 Megawatt auf Anlagen außerhalb der Ausschreibungen. Bei kleinen Freiflächenanlagen bis 750 Kilowatt, die ebenfalls ohne Zuschlag installiert werden konnten, verzeichnete die Bundesnetzagentur Anlagen mit 8,143 Megawatt Gesamtleistung. Beide Segmente lagen damit leicht über den Werten des Vormonats. Wenig Bewegung gab es Mai dagegen beim Photovoltaik-Mieterstrom. Laut Bundesnetzagentur wurden in dem Monat Anlagen mit insgesamt 2,501 Megawatt für den Zuschlag gemeldet. Der Zubau bei den nach EEG-geförderten Photovoltaik-Anlagen liegt demnach in den Monaten Januar bis Mai bei insgesamt knapp 2,65 Gigawatt.

Der tatsächliche Zubau liegt auch im Mai wieder über dem von der Bundesnetzagentur angegebenen Volumen. Das Marktstammdatenregister weist mit Meldedatum Mai zusätzliche 108,2 Megawatt Photovoltaik aus. Bei 15 Anlagen mit insgesamt 105,2 Megawatt findet sich der Vermerk „fehlerhafte Leistungsdaten bzw. nicht nach dem EEG-geförderte Anlage“, weitere 3 Megawatt Photovoltaik sind mit der Bemerkung „Verdacht auf Duplikat“ versehen.

Die Degression der Vergütung für Solarenergie bleibt im Juli bei 1,4 Prozent. Die feste Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen und Lärmschutzwänden liegt dann bei 4,74 bis 6,24 Cent pro Kilowattstunde – je nach Leistungsgröße. Für Solarstrom aus sonstigen Anlagen wird 4,26 Cent pro Kilowattstunde als EEG-Vergütung gezahlt. Die anzulegenden Werte für die Direktvermarktung, die für alle Photovoltaik-Anlagen ab 100 Kilowatt verpflichtend ist, liegen jeweils 0,4 Cent pro Kilowattstunde höher.

Die Meldung wurde um 15:05 Uhr um den Absatz zum Marktstammdatenregister ergänzt.

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