Die bestehenden wie geplanten Mieterstrom-Anlagen der Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide kommen auf eine Leistung von insgesamt 476 Kilowatt. Insgesamt 337 Haushalte können das Angebot in Anspruch nehmen.
Die Photovoltaik-Anlage entsteht auf drei kommunaleigenen Gebäuden mit 72 Wohnungen. Solarimo zufolge liegt das Mieterstrom-Angebot preislich um 15 Prozent unter dem örtlichen Grundversorger-Tarif.
Das ARD-Politmagazin „Plusminus“ zeigt, warum der Photovoltaik-Zubau in Deutschland auf den Dächern nicht richtig in Fahrt kommt. Es sind weniger die Kosten, sondern mehr die bürokratischen und steuerlichen Vorschriften, die etwa Wohnungsbaugesellschaften vor Photovoltaik-Mieterstrommodellen zurückschrecken lässt, oder die engen Regelungen für Eigenverbrauch in Deutschland.
Es ist ein urbanes Leuchtturmprojekt in der Hauptstadt, bei dem verschiedene intelligente Energielösungen kombiniert werden. Dazu zählen Photovoltaik-Anlage, Speicher, Luft-Wasser-Wärmepumpe, die in ein effizientes Energiemangementsystem integriert sind.
Im Februar gab es noch einen Zuschuss von 0,06 Cent pro Kilowattstunde, den Betreiber von Mieterstromprojekten zwischen 40 und 100 Kilowatt Leistung hätten beantragen können. Mittlerweile gibt es gar nichts mehr und die versprochene Novelle des EEGs und damit der Regelungen für Mieterstrom lässt weiter auf sich warten. Der bne fordert von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erneut die lange zugesagten Nachbesserungen ein.
Die pauschale Förderung der Landeshauptstadt für eine Photovoltaik-Anlage von fünf bis zehn Kilowatt Leistung beträgt nun 1500 Euro. Und auch für andere Bereiche der energetischen Gebäudesanierung gibt es mehr Geld.
Der Öko-Energieversorger verlangt von der Bundesregierung unter anderem, das Ausbauziel für die Photovoltaik auf zehn Gigawatt jährlich anzuheben und ein Markprogramm für Dachanlagen bis 30 Kilowatt aufzulegen. PPA- und Mieterstrommodelle sollen gestärkt werden.
Die Bundesregierung muss den Organisationen zufolge die finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Photovoltaik beseitigen. Am Donnerstag will der Bundestag abschließend über die geplante Mini-EEG-Novelle beraten.
Mieterstrom-Anbieter appelieren an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und den Wirtschaftsausschuss des Bundestages, mit der aktuellen Mini-EEG-Novelle die Bedingungen für Mieterstrom zu verbessern. Konkret verlangen sie unter anderem eine deutliche Erhöhung des Mieterstromzuschlags und den Abbau gewerbesteuerrechtlicher Hürden.
Die Kapazitäten im Baugewerbe sind trotz Corona-Krise stabil und die Praxis zeigt, dass Bauvorhaben umgesetzt werden, die Zahl der Baugenehmigungen ist hoch. Es ist immens wichtig, den Blick auf die Zeit nach Corona zu richten, denn die Klimakrise bleibt akut. Banken wie die KfW-Förderbank halten an ihren Förderprodukten für die Errichtung energieeffizienter Gebäude fest und […]