Die Solarzelle wurde auf einem fluordotierten und mit Titandioxid beschichteten Zinnoxid-Substrat, einer elektronenselektiven Schicht aus mesoporösem Titandioxid, einer isolierenden Abstandsschicht aus Zirkoniumdioxid und einer Graphitelektrode aufgebaut. Ein mit dieser Zelle hergestelltes Mini-Modul hat zum ersten Mal einen Hotspot-Test bestanden.
Die 3,5-Kilowatt-Anlage kann fünf bis zehn Prozent des Energiebedarfs decken. Sie speist den Strom direkt in die Traktionsbatterie des Fahrzeugs ein.
Die Partner haben eine Produktionsanlage zur Verschaltung der hocheffizienten Solarmodule entwickelt. Ein Roboterarm ordnet die Schindelzellen in der Matrix an, um sie für den Klebeprozess vorzubereiten.
Das Fraunhofer ISE und das PIK haben eine Abschätzung erstellt, ob der für die Bekämpfung des Klimawandels notwendige Ausbau der Photovoltaik mit den vorhandenen Ressourcen machbar ist. Das Ergebnis: Es braucht kontinuierlichen technologischen Fortschritt, um beim Zubau nicht an die Grenzen zu stoßen.
Die Freiburger Wissenschaftler haben die CO2-Emissionen von in Deutschland, der EU und in China gefertigten Glas-Glas- und Glas-Folien-Solarmodulen verglichen, die bei einer Herstellung, dem Transport und dem Betrieb der Solarmodule entstehen. Das Ergebnis ist eindeutig und sollte zum Aufbau einer Photovoltaik-Produktionskette in Europa beitragen.
Die Partner haben die 258-Kilowatt-Anlage in einer Apfel- und Spalierobst-Plantage in Rheinland-Pfalz installiert. Sie untersuchen dort unter anderem, wie einzelne Apfelsorten auf unterschiedliche Modultypen reagieren.
Das Photovoltaik-Modul besteht aus neun organischen Solarzellen. Für diese 1,1 Quadratzentimeter große Zelle hatten die Forscher im September 2020 ebenfalls einen Rekord gemeldet: einen Wirkungsgrad von 14,9 Prozent.
Flächen für diese enorme Steigerung der installierten Photovoltaik-Leistung wären nach einer neuen Studie des Fraunhofer-ISE mehr als genug vorhanden. Wenn alle verfügbaren Flächen für Photovoltaik-Anlagen genutzt würden – also auch Tagebauseen, Fassaden, Straßen oder in Kombination mit der Landwirtschaft – dann sind mehr als 3000 Gigawatt möglich und dazu würden noch viele neue Arbeitsplätze geschaffen.
Das Fraunhofer ISE und Transnet BW haben für das Projekt ein Netz aus 40 Messstationen in Baden-Württemberg aufgebaut. Die aktuellen Einstrahlungsbedingungen sind dabei minutengenau erfasst worden und werden in Photovoltaik-Leistung umgerechnet. Der erste Datensatz mit den Messwerten seit September 2020 ist nun öffentlich verfügbar.
In der aktuellen Ausgabe seines „Photovoltaics Report“ hat das Freiburger Institut erstmals die Energy Pay Back Time für Dachanlagen ermittelt, bei denen in China produzierte, kristalline Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 19,9 Prozent genutzt werden. Daneben sind auch weitere Fakten zum Photovoltaik-Weltmarkt sowie den Produktionsstätten sowie Wirkungsgradrekorden enthalten.