DNV steht an der Spitze zweier Industrieprojekte, die darauf abzielen, Referenzstandards für den Entwurf, die Entwicklung und den Betrieb von schwimmenden Photovoltaik-Systemen zu entwickeln. Solche Standards fehlen noch weitgehend, was zu Verzögerungen und Hindernissen bei Genehmigungen und Zulassungen führen kann.
EDPR, Finerge, Voltalia und Endesa gehören zu den Gewinnern der jüngsten portugiesischen Ausschreibung für erneuerbare Energien. Dabei wurden 163 Megawatt an schwimmender Photovoltaik-Kapazität vergeben.
Die Volumina für die Ausschreibungen von Freiflächen- und Dachanlagen sollen deutlich angehoben werden. Zudem ist geplant, die Vergütung für Volleinspeiser künftig höher ausfallen zu lassen, als wenn Betreiber den Solarstrom selbst verbrauchen. Dabei entfallen jedoch Umlagen für Eigenverbrauch und Direktlieferungen. Auch für Agri-, Floating- und Parkplatz-Photovoltaik soll es eine dauerhafte Perspektive geben. Der Referentenentwurf enthält nun auch konkrete Ziele und Zahlen (aktualisiert).
Der Schwimmkörper besteht aus einer Struktur aus HDPE-Kunststoff, die Wellen von bis zu drei Metern Höhe und Strömungen von bis zu zwei Metern pro Sekunde standhalten soll. Solocean zufolge kann die schwimmende Struktur sowohl für Onshore- als auch für Offshore-Projekte verwendet werden.
Die schwimmende Anlage mit drei Megawatt Leistung soll auf einem See im westfälischen Haltern entstehen. Das Floating-Photovoltaik-System versorgt das örtliche Unternehmen Quarzwerke mit Strom. Überschüsse sollen an der Strombörse verkauft werden.
Das Projekt ist die vierte schwimmende Photovoltaik-Anlage, die eine Tochterfirma des deutschen EPC-Unternehmens in Israel realisiert. Die Inbetriebnahme soll noch in diesem Jahr erfolgen.
Das 22-Kilowatt-Pilotprojekt schwimmt auf dem oberen Reservoir eines Pumpspeicherkraftwerks. Während der Ladezyklen des Kraftwerks kann sich der Wasserstand in dem Becken um bis zu neun Meter verändern.
Mit 21 Megawatt gehört es zu den größten Floating-Photovoltaik-Projekten in Deutschland. Leag und EPNE bereiten die Installation im Brandenburg aktuell vor. Dafür müssen zunächst 40.000 Meter Boden verdichtet werden.
Mit einem neuen System für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke wollen Ingenieure aus Deutschland die Anwendung, günstiger, ertragsreicher und sicherer gestalten. Das Ergebnis erinnert ein bisschen an einen Kugelfisch, der auch namensgebend war.
Das Erneuerbare-Unternehmen Enovos mit Wurzeln in Deutschland betreibt die Anlage. Der Stahlhersteller Arcelor Mittal hat dafür eine Wasserfläche zur Verfügung gestellt.