Die Laufzeit beträgt 5,5 Jahre. Das Interesse der Investoren war so groß, dass die grüne Unternehmensanleihe den Energiekonzerns achtfach überzeichnet war.
Ganz im Gegensatz zur ehemaligen RWE-Tochter konnte der Energiekonzern von der Übernahme profitieren. Der Umsatz erhöhte sich 2019 um fast 11,5 Milliarden Euro und auch der operative Gewinn stieg an. In diesem Jahr geht Eon von weiteren positiven Effekten durch die Akquisition von Innogy aus.
Es war ein langer Weg, doch mittlerweile steht fest, Innogy wird in Kürze komplett in den Eon-Konzern integriert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sorgten strukturelle Effekte aus der Übernahme für deutlich gesunkene Gewinne.
Es bleibt bei der Barabfindung von 42,82 Euro je Aktie. Der Versuch, der verbliebenen Innogy-Minderheitsaktionäre noch mehr herauszuholen schlug fehl.
Die Barabfindung der letzten Aktionäre setzt den Schlusspunkt unter die Verschmelzung der Innogy SE mit der Eon Verwaltungs SE – und damit unter die umfassende Neuordnung ihrer Geschäftsfelder, die Eon und RWE vor knapp zwei Jahren vereinbart hatten. Die Minderheitsaktionäre sind mit der Abfindungshöhe jedoch nicht zufrieden.
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Eon zeigt, dass die Photovoltaik in den Augen von Mittelständlern grundsätzlich sehr attraktiv ist. Fast zwanzig Prozent der Unternehmen erzeugen bereits selbst Solarstrom.
Der Diesel soll durch Batterien und Wasserstoffantriebe ersetzt werden. Die Unternehmen wollen gemeinsam eine Infrastruktur entwickeln, die einen klimaneutralen Fracht- und Passagierschiffsverkehr ermöglichen soll.
Ein integriertes Batteriesystems soll es möglich machen, die Ultraschnell-Ladesäulen ohne Tiefbau oder Netzanschluss nahezu überall zu installieren. Zwei Elektroautos können dort gleichzeitig mit bis zu 150 Kilowatt Leistung laden. Die Serienproduktion startet noch in diesem Jahr.
Der Energiekonzern will den noch verbliebenen Aktionären 42,82 Euro je Aktie zahlen. Eon hält derzeit bereits rund 90 Prozent der Anteile von Innogy.
Davon sollen eine Milliarde Euro als Green Bond ausgegeben werden. Die Mittel sind für Investitionen in intelligente Energienetze und nachhaltige Kundenlösungen bestimmt.