Eine Vorlage aus dem Ministerium sieht vor, kleine Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern und Gewerbegebäuden von der Steuer zu befreien. Noch befindet sich der Vorschlag in der Ressortabstimmung und könnte in Kürze vom Bundeskabinett beschlossen werden. Enpal fordert derweil, auch die Miete von Photovoltaik-Anlagen von der Umsatzsteuer zu befreien.
Das Berliner Unternehmen hat sich seine erste Junior-Finanzierungszusage von Prime Capital gesichert und strebt perspektivisch auf die Markt von eine Milliarde Euro an Fremdkapitalzusagen zu. Derzeit installiert Enpal nach eigenen Angaben mehr als 1300 Photovoltaik-Anlagen im Monat.
Nach Berechnungen von Enpal können Pendler mit Elektroauto und Solarstrom weit über 100 Euro im Monat sparen. Das Unternehmen bietet seine Komplettlösung aus Photovoltaik-Anlage, Speicher und Wallbox ab einem Mietpreis von 164 Euro monatlich.
Ohne Investitionskosten Stromkosten senken ist das Versprechen bei Photovoltaikanlagen zur Miete. Interessenten sollten ein Auge auf die Auslegung und Wirtschaftlichkeit haben, soweit diese im Vordergrund steht. Dass diese bei kleinen Anlagen problematisch sein kann, zeigt das Beispiel eines Enpal-Kunden, der erst einmal sehr lange draufzahlt.
Die Politik muss einen Rahmen schaffen, um solche innovativen Modelle flächendeckend zu ermöglichen. Mit seiner „Energy Cloud Platform“ zeigt das Start-up, was dann möglich ist, wenn Photovoltaik-Anlagen, Speicher und Wallboxen vernetzt gesteuert werden.
Interview: Das 2017 gegründete Unternehmen ist rasant gewachsen und dürfte das am höchsten bewertete Start-up im Photovoltaik-Sektor sein. Enpal-Gründer und CEO Mario Kohle spricht über sich und das Unternehmen, über Photovoltaik-Mietanlagen, was gute Ausführung ausmacht und seine Sicht auf das lokale Handwerk.
Die Treibhausgasminderungsquoten verpflichten Mineralölkonzerne dazu Ladestrom für die Elektromobilität zu zukaufen, um die eigene CO2-Bilanz aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe etwas auszugleichen. Dabei ergeben sich Erlösoptionen die für einige mit Elektroauto spannend sein dürften. Eine Gruppe von Unternehmen bemängelt jedoch, dass das jetzige Design der THG-Quoten besser für den Ausbau der Photovoltaik genutzt werden sollte.
Pünktlich zum Nikolaus soll Olaf Scholz vereidigt werden. Nachdem kurzzeitig auch spekuliert wurde, dass es bei den Koalitionsverhandlung gerade in den Themenblöcken Klima und Energie schon krisielt bevor es überhaupt erst richtig begonnen hat, sind die Koalitionäre ihrem Amtsantritt nun ein ganzes Stück näher gekommen und haben den Koalitionsvertrag veröffentlicht. Was die Vertreter der Verbände und Denkfabriken von dem Papier halten, lesen Sie hier, wobei wir sukzessive noch weitere Statements aufgenommen haben.
Das Berliner Start-up vermietet Photovoltaik-Dachanlagen mit und ohne Speicher. Dafür sicherte es sich in den vergangenen Wochen insgesamt 600 Millionen Euro an Finanzierungszusagen für Investoren.
Mit den jüngst eingeworbenen Mitteln will Enpal 15.000 neue Photovoltaik-Anlagen und Speichersysteme refinanzieren. Die institutionellen Investoren Unicredit, Blackrock und Pricoa Private Capital beteiligten sich erstmals an einer Finanzierungsrunde für das Berliner Start-up.