Steuersprechstunde: Da uns so viele Leserfragen zum Thema Steuern erreichen, haben wir uns entschieden, einige davon künftig auch in Kurzform zu beantworten und zu veröffentlichen. Diesmal geht es darum, von welchem Nettopreis pro Kilowattstunde auszugehen ist, um die Umsatzsteuer auf Photovoltaik-Eigenverbrauch zu berechnen.
Steuertipps: Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat der Gesetzgeber zum Anlass genommen, einige steuerliche Änderungen zu beschließen. Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sind dabei vor allem die zeitweise Senkung des Umsatzsteuersatzes und die befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung relevant.
In einem Rechtsgutachten im Auftrag der Berliner Forscher werden Optionen aufgezeigt, wie Mieterstrom mit Eigenverbrauch im Zuge der EEG-Novelle 2021 einfach gleichgestellt werden kann. Dies wäre auch im Sinne der Akzeptanz der Energiewende und würde den Vorgaben der EU-Erneuerbaren-Richtlinie entsprechen.
Bayern ist Photovoltaik-Land Nummer eins in Deutschland. Die Grünen fordern nun von der Staatsregierung, sich „auf allen Ebenen“ für eine Novellierung des EEGs einzusetzen, die den Klimaschutzzielen gerecht wird.
Derzeit laufen die politischen und parlamentarischen Debatten über den Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur EEG-Novelle auf Hochtouren. Eine kleine Zahl von Bundestagsabgeordneten aus der Union hat jetzt seine Positionen zu Papier gebracht.
In erster Lesung hat sich jetzt der Bundestag mit der Novelle des EEG befasst. Bei der Debatte wurden die im Vorfeld kritisierten Punkte erwartungsgemäß nur angerissen. Die inhaltliche Arbeit wird nun im Ausschuss für Wirtschaft und Energie fortgesetzt. Parallel zur ersten Lesung hatten sich auch Verbände und Unternehmen erneut zu Wort gemeldet.
In einer Ausschussempfehlung spricht sich die Länderkammer für zahlreiche Änderungen im Referentenentwurf zur EEG-Novelle 2021 aus. Dazu gehören auch Nachbesserungen beim Photovoltaik-Eigenverbrauch, höhere Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Dachanlagen sowie die Absenkung der Einbaupflicht für Smart-Meter wieder rückgängig zu machen.
Das vom Bundesverband Solarwirtschaft beauftragte Rechtsgutachten zeigt an mehreren Stellen auf, dass der vorgelegte Entwurf nicht mit der EU-Erneuerbaren-Richtlinie vereinbar ist. Besonders betroffen sind Prosumer und Betreiber von Anlagen, die ab 2021 aus der EEG-Förderung laufen. Der Verband fürchtet gerade bei Photovoltaik-Dachanlagen einen Markteinbruch, wenn es keine Nachbesserungen gibt.
2020 ist in vielerlei Hinsicht ein überraschendes Jahr. Der September hielt gleich mehrere verblüffende Entwicklungen für die deutsche Energie- und Klimapolitik bereit. Nach Monaten des energiepolitischen Stillstands wurde die große Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb von nur knapp vier Wochen durch die Ressortabstimmung sowie Länder- und Verbändeanhörung gepeitscht und dann vom Kabinett beschlossen. Unstimmigkeit zur […]
Die Bonner Behörde reagiert damit auf zahlreiche Anfragen zu Sonderregelungen, die eine Aussetzung oder Reduzierung der EEG-Umlagepflicht bei Erneuerbaren-Anlagen ermöglichen. Im Leitfaden geht sie zudem auf Mitteilungspflichten der Betreiber ein.