Es ist nach wie vor unklar, warum der Vorsitzende Jin Baofang inhaftiert wurde, aber das chinesische Photovoltaik-Unternehmen erklärte, dass seine Geschäftstätigkeit dadurch nicht beeinträchtigt werde. „The Paper“, ein staatliches chinesisches Medienunternehmen, berichtete, dass Jins Inhaftierung möglicherweise mit dem Sturz von Liu Baohua, dem formellen stellvertretenden Direktor der Nationalen Energiebehörde, zusammenhängt, der seit Mitte Oktober ebenfalls von den Anti-Korruptionsbehörden untersucht wird.
Für das Gesamtjahr hat AECEA seine Prognose angehoben und geht für das laufende Jahr von einer neu installierten Photovoltaik-Leistung zwischen 28 und 34 Gigawatt in China aus. Die Zwischenfälle in den Polysilizium-Fabriken hat die Preise steigen lassen. Erst für Oktober oder November wird eine Rückkehr auf das Preisniveau von Juni erwartet – allerdings könnte die hohe Nachfrage zu diesem Zeitpunkt auch die Preise hoch halten.
Der bayerische Photovoltaik-Hersteller hat in Shanghai ein größeres Werk bezogen. Im ersten Quartal hat Schletter dort Montagegestelle mit einem Volumen von 300 Megawatt gefertigt und ausgeliefert.
Mit der Einführung gelenkter Einspeisepreise für verschiedene Arten von Elektrizität durch Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) hat der weltweit größte Photovoltaik-Markt Sicherheit bezüglich der Förderrichtlinien. Sie stehen damit zwei Monate früher fest als noch vor einem Jahr. Die Höhe der Förderung ist auf knapp 200 Millionen Euro halbiert worden.
Etwa 75 Prozent der installierten Photovoltaik-Leistung entfällt auf Freiflächenanlagen. AECEA senkt wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie die ursprünglich optimistische Prognose für den Photovoltaik-Zubau in diesem Jahr. Er könnte das Niveau des Vorjahres erreichen, aber auch deutlich dahinter zurückbleiben.
Nach den verheerenden Waldbränden in Australien dominiert jetzt die Ausbreitung der COVID-19 (Corona virus disease 2019) genannten neuartigen Lungenkrankheit in China und mittlerweile vereinzelt auch in Europa die tägliche Berichterstattung in den Medien. Auch ist immer häufiger die Rede davon, dass sich die lange unterschätzte und herunter gespielte Epidemie, die wohl in der chinesischen Stadt […]
Ein Insider der chinesischen Industrievereinigung CPIA hat pv magazine bestätigt, dass allein im Dezember zwölf Gigawatt Photovoltaik-Leistung im Land zugebaut wurden. In den elf Monaten davor waren es insgesamt weniger als 18 Gigawatt.
Der chinesische Solarindustrie-Verband hat bekannt gegeben, dass der weltweit größte Photovoltaik-Markt in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr als 30 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installieren wird. Bis Ende Oktober lag der Zubau bei nur 17,5 Gigawatt.
Eigentlich war auf dem größten Photovoltaik-Markt der Welt ein 18-monatiger Übergang zur Netzparität von Solarenergie geplant. Entwicklern von Großprojekten wird jetzt jedoch Berichten zufolge mitgeteilt, dass die Förderhähne bereits Ende Dezember zugedreht werden sollen.
Der Solar-Montagehersteller fertigt künftig selbst nur noch in China. Die Zusammenarbeit der Schletter Group mit spezialisierten Produktionspartnern in Deutschland und anderen Ländern bleibt dagegen bestehen. Mit dem Ende der Produktion in Kirchdorf bei München gehen Arbeitsplätze verloren. Das Unternehmen sucht die Nähe zu den weltweiten Wachstumsmärkten.