Der Trend aus dem Vorjahr setzt sich auch in der ersten Runde der Photovoltaik-Ausschreibungen weiter fort – die Preise steigen leicht. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert erreichte 4,80 Cent pro Kilowattstunde. Fast alle Zuschläge gingen dabei an Projekte auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern.
CSU und Freie Wähler wollen sich laut Koalitionsvertrag in Berlin dafür einsetzen, dass der Photovoltaik-Förderdeckel von 52 Gigawatt abgeschafft wird. Förderprogramme sollen weiterentwickelt und ein Zentrum für Batterieforschung eingerichtet werden. Großer Verlierer des Koalitionspokers ist die Windenergiebranche.
Unter dem Namen Baybatt richtet der Freistaat Bayern an der Universität Bayreuth das Bayerische Zentrum für Batterietechnik ein. Dort sollen Batterien als interagierende, intelligente Systeme interdisziplinär erforscht und weiterentwickelt werden.
In Rheinland-Pfalz und in Bayern stehen zwei neue Solarparks der Naturstrom AG. Beide knüpfen an frühere Photovoltaik-Projekte des Ökostromanbieters an.
Der grüne Fraktionschef ist im Wahlkampf mit 21 Forderungen für mehr Klimaschutz in Bayern und Deutschland an die Öffentlichkeit gegangen. Die erste lautet, Photovoltaik-Nutzung auf allen staatlichen Dächern.
Der Bayerische Landtag will künftig einen Teil seines benötigten Stroms selbst produzieren: mit einer 85-Kilowatt-Anlage auf dem Gebäudedach.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ersetzt in Bayern bei weitem nicht die Abschaltung der Atomenergie, das ergeben die neuesten Zahlen des Bayerischen Statistischen Landesamtes. Wegen Abschaltung von Kernkraftwerken ist die bayerische Stromerzeugung 2016 gegenüber dem Vorjahr um 5,5% erheblich gesunken. Dem geringen Zubau von nur 2853 GWh bei Erneuerbaren Energien steht ein Rückgang der Atomstromerzeugung […]
Die Photovoltaik war mit 13,2 Prozent hinter der traditionell starken Wasserkraft die zweitwichtigste erneuerbare Energiequelle in dem Freistaat. Insgesamt erzeugten die Erneuerbaren-Anlagen in Bayern im vergangenen Jahr mehr als 35 Terawattstunden sauberen Strom und machten damit 43,3 Prozent der Bruttostromerzeugung aus.
Ein neuer Großspeicher erbringt Primärregelenergie, dient als Forschungsobjekt für die TU München und verweist auf zukunftsweisende Geschäftsmodelle für Eigentümer und Betreiber. So sollen Folgespeicher nur noch in Teilzeit Primärregelleistung erbringen und in der Hauptsache Lastspitzen kappen oder als aktives Lager für Batteriehersteller dienen.