Interview: Der Energieversorger EWE hat sich entschieden, sein Cloud-Modell für Photovoltaik-Anlagen mit Speichern noch einmal völlig umzukrempeln. Es ist jetzt einfacher und preisgünstiger, in das Verfahren einzusteigen. Andy Satzer, der für den deutschlandweiten Vertrieb des Produktes verantwortlich ist darüber, was ihn zu der Neuauflage bewogen hat, erklärt, welche Vorteile die „myEnergyCloud“ bietet und welche Ziele EWE in der Zukunft verfolgt.
Die Effizienz eines Photovoltaik-Batteriespeichers hängt sehr entscheidend von dessen Wechselrichter ab. Um sie zu verbessern, entwickeln Nam Truong und seine drei Gründerkollegen des Hardware-Start-ups m-Bee/Stabl an der so genannten Multi-Level-Technologie, bei der einiges radikal anders ist. Das erste Testgerät ist bereits installiert. Nam Truong im Gespräch über die Technologie und erste Gründungs-Erfahrungen.
Die Anlage soll ab kommendem Jahr Netzdienstleistungen erbringen. Die Investitionssumme beläuft sich auf circa 25 Millionen Euro.
Alle Zeichen stehen auf grün, wenn man den deutschen Heimspeichermarkt betrachtet. Hersteller melden Verkaufsrekorde und das Wachstum hält – mit oder ohne Förderprogramme. Zum Jahresabschluss ein Blick zurück, nach vorn und in die Tiefe.
Anders als in bereits seit langer Zeit wirtschaftenden Branchen ist die Gestaltung von Garantien von Batteriespeicherherstellern derzeit noch gewaltig im Fluss. Bei der Konzeption und Ausformulierung der Garantiebestimmungen im Detail sind technische, wirtschaftliche, rechtliche und vertriebliche Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen – keine allzu kleine Herausforderung, zumal es zu den rechtlichen Grenzen der Gestaltungsfreiheit aktuell noch wenig Handfestes gibt. Ein Urteil des Landgericht München I vom 18. Juli 2019 über die Wirksamkeit von Garantiebedingungen für Batteriespeicher hat insofern erhebliche Beachtung in der Speicherbranche gefunden (Landgericht München I, Az. 12 O 1350/18, hier abrufbar). Wir stellen Ihnen das Urteil im folgenden Beitrag vor und diskutieren seine Auswirkungen.
Der Verband kritisiert, dass der aktuelle regulatorische Rahmen den Batteriespeichern nicht gerecht wird. Das sorge für Verunsicherung bei privaten Haushalten und Unternehmen. Zudem würden die Speichersysteme beim Zugang zum Regelenergiemarkt benachteiligt. In einem Positionspapier beschreibt der bne, wie das Potenzial von Batteriespeichern erschlossen werden könnte.
Wir lassen uns durch die Zentrale des Batteriespeicher-Herstellers in Wildpoldsried führen und treffen viele interessante Leute. Mit CEO Christoph Ostermann sprechen wir unter anderem über die Veränderungen im Zuge der Übernahme durch Shell und das Photovoltaik-Abo-Modell.
Anlagendimensionierung: Volle solare Autarkie im Wohngebäude sei technisch möglich, aber unwirtschaftlich, heißt es seit Jahren. Und im strengen Wortsinn einer Insellösung mag der Lehrsatz auch zutreffen. Trotzdem kann eine vollständig solare Eigenversorgung im Bereich der Mobilität wirtschaftlich gelingen, wie Ralf Ossenbrink vom Speicherhersteller E3/DC in einer Beispielkalkulation darlegt. Das könnte zu einem Paradigmenwechsel führen: 20 Kilowatt statt 10 Kilowatt Photovoltaikleistung pro Haus.
Der im sächsischen Groitzsch installierte Speicher hat eine Kapazität von 25 Megawattstunden. Die Blei-Carbon-Batterien stabilisieren die Frequenz im Stromnetz.
Zwei Materialwissenschaftler des australischen Deakin-Instituts haben einen Weg gefunden, Silizium aus ausgedienten Photovoltaik-Modulen zu extrahieren und für Batterien in Nanosilizium umzuwandeln. Dieser Prozess sei ein wichtiger Schlüssel für das Photovoltaik-Recycling.