Der US-Batteriespezialist und der Investor Blackrock haben die Arbeit an dem 909-Megawatt-Batteriespeicher mit 1.915 Megawattstunden Kapazität begonnen. Die Anlage soll ab 2023 in Australien gebaut werden und Mitte 2025 in Betrieb gehen.
Der Batteriehersteller will am neuen Produktionsstandort aus neuen und gebrauchten Elektroauto-Batterien Großspeicher für die Industrie fertigen. In der ersten Ausbaustufe investiert Fenecon 22 Millionen Euro.
Die neue Batterie von Zucchetti verfügt über eine Nennkapazität von 5,12 Kilowattstunden und eine Nennspannung von 400 Volt. Sie eignet sich laut Zucchetti für gewerbliche und private Photovoltaik-Anlagen.
Der geplante Speicher soll Regelenergie erbringen. Dabei ist er mit den Kraftwerken von RWE in Deutschland vernetzt. Die Batterien werden an den beiden RWE-Kraftwerksstandorten Neurath und Hamm installiert.
Die drei Unternehmen wollen als europäischer Systemanbieter Alternative zu den meist aus Asien stammenden Ausrüstern sein. Der Fokus liegt auf Batterien für Elektrofahrzeuge – doch auch stationäre Speicher haben die Partner im Visier.
Die deutsche Investmentgesellschaft Aquila Capital hat ihre Vermögensbasis auf den Antillen erweitert und ein 220 Megawatt/440 Megawattstunden-Portfolio von Batteriespeicherprojekten in Südaustralien von der spanischen Gransolar Group, einem Unternehmen für erneuerbare Energien, erworben.
Bis Juni sind an dem Standort noch Rotorblätter für Windkraftanlagen hergestellt worden. Bald werden Batterien aus dem selben Werk kommen. Das hat der Batteriehersteller Svolt in einer Pressekonferenz mit hochrangigen Politkern bekannt gegeben.
Lohnt sich ein Speicher, lohnt er sich nicht? Viele Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage konnten diese Frage bei der Errichtung noch nicht beantworten und entschieden daher, die Batterie zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten. Dieser Zeitpunkt könnte jetzt gekommen sein, denn das österreichische Bundesklimaschutzministerium lockt mit einer Förderung für solche Vorhaben.
Mehr als zwei Drittel aller Investitionen in Batteriespeicher wären ohne Förderung nicht getätigt worden. Gleiches gilt für ein Drittel der neuen Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt. Das zeigt ein Monitoringbericht der RWTH Aachen.
Die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde wurde von E-Capital angeführt. Ein mittlerer zweistelligen Millionenbetrag floss dem Start-up zu und soll in den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur fließen.