Im vergangenen Jahr ist nach dem jüngsten Bericht der Organisation die Photovoltaik weltweit am stärksten gewachsen – sie übertraf alle anderen Stromerzeugungsquellen. Bis 2022 sieht die IEA gerade die Photovoltaik, aber auch die Windkraft auf einem starken Wachstumskurs bei zunehmend wettbewerbsfähigen Preisen.
Nur mit starken Herstellern und einem großen Binnenmarkt lässt sich auch die Photovoltaik-Forschung weiter voranbringen, wie die Teilnehmer des ersten EU Solar Industry Forums in Amsterdam betonten. Produzenten und Forscher wollen daher künftig mit einer Stimme sprechen und mit den EU-Institutionen für eine wirkungsvolle Industriepolitik zusammenarbeiten.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat damit nach eigenen Angaben den höchsten Wirkungsgrad für p-type multikristalline Solarzellen erreicht. Das Fraunhofer ISE hat den Rekordwert als unabhängiges Institut bestätigt.
Die beiden US-Photovoltaik-Hersteller fordern nun niedrigere Zölle als in Suniva ursprünglichen Antrag. Suniva verlangt weiterhin einen Mindestimportpreis, während Solarworld für eine Begrenzung der Einfuhren plädiert.
Mit dem Einsatz von Kupfer-Thiocyanat haben die Schweizer Wissenschaftler erreicht, dass der Wirkungsgrad der Solarzellen länger stabil bleibt. Ein wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung dieser Photovoltaik-Technologie.
Die Diskussion um die Anpassung der Normen für Flasher und die Art, wie die Leistung von Solarzellen mit Hocheffizienz-Technologien oder die von bifazialen Zellen gemessen werden sollten, geht weiter. Berger Lichttechnik bringt derweil einen neuen Zelltester auf den Markt und Halm meldet eine dreistellige Zahl an ausgelieferten Geräten.
Gemeinsam mit dem US-Unternehmen Wright Electric will Fluggesellschaft Easyjet ein elektrisch betriebenes Passagierflugzeug entwickeln. Bereits in zehn Jahren sollen die Elektro-Flieger auf europäischen Kurzstrecken eingesetzt werden.
2016 hatte die Varta AG den geplanten Börsengang kurzfristig abgesagt. Jetzt will der Batterie-Produzent die Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse jedoch noch 2017 durchziehen.
Nur wenige Tage nach der Verlustanzeige muss der Photovoltaik-Anlagenbauer seine Umsatz- und Ergebniserwartungen reduzieren. Der Grund: Die Anzahlung für die nächste Phase des Großprojektes verschiebt sich.
Die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik freuen sich über eine weiter verbesserte Auftragslage. Die Erwartungen für 2018 sind allerdings etwas gedämpfter, wie die Geschäftsklimaumfrage des Verbands ergab.