Die EU-Kommission wollte es den USA gleichtun und über ein Wirtschaftsförderungsprogramm eine heimische Produktion an Technologien für die Energiewende aufbauen. Ein Jahr lang haben die Mitgliedstaaten verhandelt. Das Ergebnis könnte sich für die Hersteller von Photovoltaik-Modulen als Papiertiger erweisen. Zumindest lassen die Vorgaben für sogenannte Resilienz-Auktionen für heimische Modulproduzenten nicht den große Wurf erkennen. Etwas Hoffnung steckt noch in der Entscheidung zur finalen Umsetzung und dem Gestaltungsspielraum der Mitgliedstaaten.
Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnet es als wichtigen Meilenstein für den Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland. Insgesamt werden 33 Projekte in sieben EU-Mitgliedsstaaten mit bis zu 6,9 Milliarden Euro gefördert. Bund und Länder planen mit rund 4,6 Milliarden Euro für die Wasserstoff-Infrastrukturprojekte in Deutschand.
Zeitgleich mit dem Erscheinen der aktuellen Ausgabe von pv magazine Deutschland und einem Update unserer Groß- und Gewerbespeicher-Marktübersicht, sprechen wir im Podcast mit Jan Krüger von Pelion und Steffen Schülzchen von Entrix darüber, warum es im Großspeichermarkt gerade einen kleinen Goldrausch gibt.
Die europäischen Energiemärkte setzten ihren Kurs in Richtung sinkende Preise während des gesamten Januars fort, nur kurzzeitig unterbrochen von einer Kältewelle. Die Brennstoffpreise gaben aufgrund üppiger Vorräte nach, gefolgt von den Strompreisen, was in erster Linie auf einen deutlichen Rückgang der CO2-Preise zurückzuführen war. Trotz der temporär erhöhten Stromnachfrage als Reaktion auf die kalten Wetterperiode […]
Das Unternehmen ist bereits seit 2015 in der Vermarktung von Batteriespeichern aus First- und Second-Life-Autobatterien aktiv, das Volumen liegt hier aber bei relativ bescheidenen 100 Megawatt. Nun will The Mobility House seine Erfahrungen auch für die Vermarktung großer Speichersysteme nutzen.
Ein von der Herstellervereinigung ESMC initiierter offener Brief an die Europäische Kommission fordert Änderungen an der geplanten Systematik. Diese lasse chinesischen Photovoltaik-Herstellern zu viele Möglichkeiten zum Greenwashing.
Mit der Kooperation der beiden Photovoltaik-Unternehmen profitiert der Modulhersteller vom digitalisierten Vertrieb von Otovo, will jedoch künftig auch weiter über den Großhandel verkaufen. Das gemeinsame Angebot startet zunächst in Deutschland und soll auf andere europäische Märkte ausgerollt werden. Die Bekanntgabe wählten die Unternehmen bewusst am Tag nach der Einigung auf den NZIA im EU-Triolog, wie Meyer Burger-CEO Gunter Erfurt erklärte.
Bisher hatte die Bundesregierung – und insbesondere deren sich als „grün“ verstehender Teil – betont, dass CCS für „schwer vermeidbare“ industrielle CO2-Emissionen gedacht sei. Zur Dekarbonisierung der Energieversorgung gäbe es die erneuerbaren Energien. Die Unterzeichnenden des Positionspapiers „CCS: Stoppt den industriellen Hochlauf!“ haben schon im Mai 2023 davor gewarnt, dies zu glauben. Das industrielle CCS […]
Die Trilog Verhandlungen zum Net-Zero Industry Act sind abgeschlossen. Rat und Parlament trafen am späten Dienstagnachmittag eine vorläufige Einigung. Besonders brisant waren die Diskussionen zum Artikel 20 (Marktzugang), der die Spielregeln für Resilienz-Auktionen festlegt. Außerdem schaffte es die Kernenergie in die Liste von Net-Zero-Technologien, was bereits im Vorfeld polarisierte.
Nach Einschätzung der Energiemarktexperten nimmt die fossile Stromproduktion in Europa um 60 Terawattstunden ab, Erneuerbare legen um rund 90 Terawattstunden zu – mehr als die Hälfte davon entfällt auf Photovoltaik.