Das Unternehmen soll umstrukturiert werden. Der deutsche Standort soll sich in Zukunft auf Marketing und Vertrieb sowie Bereiche wie Kundenbetreuung, Logistik, Zollabfertigung und andere geschäftsnahe Dienstleistungen für die europäischen und globalen Kunden konzentrieren. Mehr als 200 der 230 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.
Die Clearingstelle EEG/KWKG hat für das seit geraumer Zeit zwischen Netzbetreibern und Anlagenbetreibern schwebende Streitthema der Förderung von 750 Kilowatt-Solaranlagen, die durch zeitnahen Zubau von Photovoltaik-Anlagen erweitert werden, Klarheit geschaffen und die Auffassung der Anlagenbetreiber bestätigt. Erste Netzbetreiber zahlen zwischenzeitlich bereits die unrechtmäßig zurückgehaltenen Förderungen aus.
Ein beauftragtes Rechtsgutachten ergab, dass es Privatleuten fast unmöglich ist, Solarstrom in einem Gebäude zu teilen, ohne Rechtsbruch zu begehen. Die Verbraucherschützer fordern einen zeitgemäßen Rechtsrahmen, der Photovoltaik-Prosumer nicht länger ausbremst.
Im kurz vor Weihnachten veröffentlichten Energiesammelgesetz fehlt eine rechtlich klare Übergangsbestimmung für die Vergütung von Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat nach Angaben des Verbands den Fehler eingeräumt und eine schnelle Klarstellung zugesagt.
Der Photovoltaik-Hersteller konnte die Spitzenwerte seiner Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule erheblich auf 15,4 Prozent steigern. Die Universität Coburg hat das Ergebnis unabhängig bestätigt.
Auf der Messe in Düsseldorf wollen die Forscher ihre keramische Hochtemperaturbatterie vorstellen. Die Speicherkosten sollen mit dem Einsatz von Natrium-Nickelchlorid-Batteriezellen um 50 Prozent niedriger liegen als mit Lithium-Ionen-Batteriezellen.
Die Übertragungsnetzbetreiber konnten damit einen noch höheren Überschuss als vor Jahresfrist verbuchen. Die EEG-Umlage ist zu Jahresbeginn leicht auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde gesunken.
In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister fordern vier Abgeordnete, dass er beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird.
Aber nicht nur Klimaschutz muss als Ziel in die Verfassung, sondern auch erneuerbare Energie als wichtigste Maßnahme.
Im Zuge der Energiewende werden weiterhin Gaskraftwerke gebraucht. In Deutschland kündigt Uniper den Bau eines Gaskraftwerks in Bayern an, es ist der erste Neubau seit 2011 und soll künftig als „Sicherheitspuffer“ für die Netzstabilisierung dienen. Eurogas fordert indes, im anstehenden EU-Gaspaket verbindliche Ziele für erneuerbares und dekarbonisiertes Gas festzuschreiben.