Im Wohnobjekt „Passendorfer Schloss“ in Halle an der Saale entstehen 30 Wohneinheiten. Der Investor setzt auf Gemeinschaftsstrom und wird voraussichtlich eine zu 85 Prozent autarke Strom- und Wärmeversorgung erreichen bei gleichzeitig sinkenden Nebenkosten.
Eine neue Batterietechnologie, die sogenannte Salzwasserbatterie von Aquion Energy, ist dabei, den Markt für stationäre Speichersysteme aufzuwirbeln. Der Absatz ist bereits beachtlich, und die Nachfrage steigt weiter. Damit Lithium-Ionen-Batterien zu verdrängen, wird trotzdem keine leichte Aufgabe.
Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern und trotzdem gut leben? Diese Frage beantwortet das Bausatzhaus des Start-ups Ownworld. Ein Modell zum Nachdenken und Nachbauen.
Wirtschaftlichkeit: Wer seine Photovoltaik-Anlage nicht als Steuersparmodell anschafft, will mit dem Finanzamt möglichst wenig oder gar nichts zu tun haben. Wir erklären, wie das geht.
Ubitricity setzt für Elektrofahrzeuge auf Systemsteckdosen statt auf Ladesäulen. Die notwendige Zähl- und Kommunikationselektronik steckt im Ladekabel oder im E-Mobil selbst. Für das Konzept, das das Unternehmen Schritt für Schritt verfolgt, wurde es mit einem pv magazine award ausgezeichnet.
Innovative Finanzierungslösungen für Photovoltaik in Afrika – damit hat Maxx Solar & Energy den Installation Innovation Award Europe gewonnen, den pv magazine und Hanwha Q-Cells vergeben. Der Installationsbetrieb aus Thüringen, der auch Großhandel betreibt, hat dazu seine Erfahrungen mit Solaranlagen-Miet-Modellen in Deutschland genutzt.
Als in einem Solarpark Ende 2015 vermehrt Isolationsfehler auftraten, entdeckte ein Gutachter verwitterte Leitungen in der Erde. Diese wurden zwar vom Hersteller als erdverlegbar ausgewiesen, genügten den Ansprüchen aber offensichtlich nicht. Der Fehler stellte zunächst ein ernstzunehmendes Problem für die Betriebssicherheit des Parks dar. Der Kabelhersteller sieht aber laut dem zuständigen Installateur keinen Handlungsbedarf.
Der folgende Fall hat den betroffenen Installateur nicht nur Nerven gekostet, sondern auch viel Geld und fast sogar sein ganzes Unternehmen. Nach mehr als sieben Jahren Streitigkeiten mit Händler, Importeur, Anwälten und dem Endkunden musste er insgesamt rund 175.000 Euro aus eigener Tasche auf den Tisch legen. Und das, obwohl ihm gar kein Installationsfehler vorgeworfen wurde.
In einem bayerischen Solarpark entdeckten Gutachter nach der Inbetriebnahme erhitzte Verteilerkästen und zu einem späteren Zeitpunkt auch erhitzte Steckverbindungen. Beide Mängel behob der Generalunternehmer bereitwillig. Die gekreuzten Steckverbinder unterschiedlicher Hersteller, die im Park relativ häufig vorkommen, machen dem Betreiber allerdings noch immer etwas Bauchschmerzen.
RES, ein Projektierer aus England, hat mit einem Netzbetreiber ein Pilotprojekt gestartet. Beide wollen zeigen, wie technische Lösungen und Erlösmodelle für Batteriespeicher aussehen können, die Solaranlagenbetreiber Einnahmen versprechen und gleichzeitig erlauben, mehr Solarleistung in Verteilnetze einzuspeisen.