Die Parteien haben sich im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie mehrheitlich skeptisch zu den möglichen vorläufigen Importzöllen für chinesische Photovoltaik-Produkte geäußert. Die Regierungsfraktionen nutzen die Gelegenheit, um das EEG für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie verantwortlich zu machen.
Höhepunkt der siebten internationalen Power Generation Conference auf der SNEC-Messe (2013) in Shanghai war der hochrangig besetzte „Solar Leaders“-Dialog mit Vertretern der chinesischen, amerikanischen und europäischen Photovoltaik-Branche.
Auf der Tagung des Anti-Dumpingausschusses in Brüssel wird auch über die vorläufigen Importzölle für chinesische Photovoltaik-Produkte beraten. Die Bundesregierung versucht dabei, die anderen EU-Mitgliedsstaaten von alternativen Lösungen zu überzeugen. Allerdings wird es wohl Anfang Juni zu vorläufigen Importzöllen kommen. Ein Treffen der Bundeskanzlerin mit dem chinesischen Ministerpräsidenten ist für Ende Mai geplant.
Das Oberlandesgericht hat eine Musterklage eines Textilunternehmens gegen die EEG-Umlage zurückgewiesen. Der Gesamtverband will das Verfahren möglichst schnell vor das Bundesverfassungsgericht bringen.
Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat für die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen zwei Gläubigerversammlungen einberufen. Nun gibt es einen Vorschlag für einen Kandidaten, der beide Gläubigergruppen vertreten soll. Er ist Gegenkandidat zu den von Solarworld vorgeschlagenen Vertretern. Die Entscheidung wird in der kommenden Woche fallen.
Der Photovoltaik-Wechselrichter musste einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Absatz verkraften. Das Ergebnis im ersten Quartal war noch positiv, doch der SMA-Vorstand schließt einen Verlust für dieses Jahr weiterhin nicht aus.
Sollten Importzölle von durchschnittlich 45 Prozent auf kristalline Photovoltaik-Produkte aus China verhängt werden, könnte dies die Renditen für Solarprojekte auf unter sieben Prozent drücken. Die Nachfrage nach Photovoltaik könnte dann nach Ansicht der IHS-Analysten in Europa massiv einbrechen. Auch Wechselrichter aus China könnten im Fall von Importzöllen stärker nachgefragt werden, um die Systempreise wieder zu drücken und steigende Modulpreise zu kompensieren.
Die Zahlen des Photovoltaik-Unternehmens weisen eine Steigerung des Umsatzes um 24 Prozent auf. Das Ebitda-Ergebnis war allerdings im ersten Quartal deutlich im Minus. Neue Einzelheiten wurden zu den strategischen Investoren bekannt, die eine Wandelanleihe über 4,5 Millionen Euro zeichnen wollen.
Nach einem Zeitungsbericht sollen 1000 Arbeitsplätze bei dem Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern gefährdet sein. SMA selbst will keine konkreten Zahlen bestätigen, räumt aber ein, dass der Vorstand derzeit erforderliche Maßnahmen prüft.
Das Photovoltaik-Unternehmen ist mit seinen Zahlen zum ersten Quartal weitgehend zufrieden. Der SAG Solarstrom-Chef warnt vor Importzöllen auf kristalline Solarmodule aus China, die aus seiner Sicht niemanden helfen.