Der US-Photovoltaik-Hersteller will 2019 über Produktionskapazitäten von etwa drei Gigawatt für seine Dünnschichtmodule der Serie 6 verfügen. Die umfassende Restrukturierung wird sich mit 500 bis 700 Millionen US-Dollar in der Bilanz niederschlagen und mehr als ein Viertel der Mitarbeiter den Job kosten. First Solar reagiert damit auf den derzeitigen Preisverfall bei der kristallinen Konkurrenz.
Dachflächen von Mietshäusern bieten nach Angaben von BSW-Solar großes Potenzial für die Photovoltaik-Nutzung. Vier Milliarden Kilowattstunden Solarstrom könnten jährlich durch Photovoltaik-Anlagen auf Mietwohnungen erzeugt werden. Der Verband stellt einen Leitfaden mit weiteren Informationen kostenfrei zur Verfügung.
Die Analysten gehen davon aus, dass nach 74 Gigawatt Rekordzubau 2016 im kommenden Jahr Photovoltaik-Anlagen mit 69 Gigawatt Leistung weltweit installiert werden. Für die Jahre danach erwartet GTM Research dann ein kontinuierliches weiteres Wachstum der Nachfrage, so dass zwischen 2016 und 2021 global 506 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut werden.
Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens fehlen vielen Kunden aus dem Gewerbebereich ausreichende Informationen über Photovoltaik- und Speicherlösungen. Installateure sollten aktiver auf diese Kundengruppe zugehen.
In den vergangenen sechs Monaten sind nur etwa 6000 Anträge für die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beim zuständigen Bundesamt eingegangen. Nach Ansicht des WWF und von Lichtblick muss der Ausbau der Elektromobilität deutlich beschleunigt werden, um die Treibhausgasemissionen um 40 bis 42 Prozent bis 2030 zu reduzieren.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller blieb angesichts der schwierigen Marktlage im dritten Quartal leicht hinter den Vorquartalsergebnissen zurück. Für das Gesamtjahr hob Jinko Solar allerdings nochmals seine Prognose an und will nun bis zu 6,7 Gigawatt Solarmodule absetzen.
Mittlerweile haben fast alle großen chinesischen Photovoltaik-Hersteller aus der Vereinbarung zu den Mindestimportpreisen in der EU zurückgezogen. Brüssel gewährte fünf großen Herstellern nun den Rückzug von der Vereinbarung. Nach eigenen Angaben wollen diese Europa künftig mit Solarmodulen beliefern, die außerhalb Chinas gefertigt werden, um so die Zahlung von Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle zu vermeiden.
Im Auftrag der Jordan Ahli Bank werden die Partnerunternehmen Phoenix Solar und Al Rokh ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,5 Megawatt errichten. Die Jordan Ahli Bank kann dann den dort erzeugten Strom im ganzen Land zu günstigen Preisen beziehen.
Der französische Ölkonzern Total bestätigt den Plan, mehr als 300 Millionen US-Dollar in Solaranlagen zu investieren. Diese sollen weltweit auf den Dächern von rund 5000 eigenen Tankstellen errichtet werden. Der Hersteller Sunpower wird dafür die Module liefern.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat seinen 55-prozentigen Anteil an seiner Projektgesesellschaft für 250 Millionen US-Dollar in bar an ein Konsortium verkauft. Dieses wird angeführt von dem Vorsitzenden des Direktorengremiums von Jinko Solar.