Die Diskussionen liefen schon im Vorfeld. Mit der Bekanntgabe der EEG-Umlage für 2013 haben die Übertragungsnetzbetreiber nun für weiteren Streit gesorgt. Die Regierung sieht die Schuld beim starken Zubau der Erneuerbaren, die Opposition bei den Ausnahmeregeln für die energieintensiven Unternehmen.
Der insolvente US-Photovoltaik-Hersteller hat eine Klage gegen Suntech, Trina und Yingli eingereicht. Sie sollen ein „illegales Kartell“ gebildet und Milliardenverluste bei Solyndra verursacht haben.
Die bisherigen Geschäftsführer haben das Photovoltaik-Unternehmen erworben. Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Die Katze ist aus dem Sack: Die Übertragungsnetzbetreiber haben die EEG-Umlage für 2013 verkündet. Wie schon zuvor erwartet, wird sie deutlich steigen.
Die fehlende Nachfrage nach Polysilizium aus der Photovoltaik-Industrie hat den Konzern nach Medienberichten veranlasst, Kurzarbeit anzumelden. Betroffen sind 650 Mitarbeiter von Wacker Chemie.
Die Frankfurter Mainova AG hat in Kooperation mit dem Stuttgarter Projektentwickler Solartension eine organische Photovoltaik-Anlage installiert.
Der Photovoltaik-Maschinenbauer hat fristgerecht sein Sanierungs- und Zukunftskonzept beim Amtsgericht eingereicht. Nun müssen die Gläubiger entscheiden.
In den Plänen des Bundesumweltministers sehen die Grünen eher die Verkündung eines Moratoriums für Photovoltaik, Wind und Biomasse. Sie fordern auch eine neue Berechnungsgrundlage für die EEG-Umlage.
Milan Nitschke fordert nun auch ein Eingreifen der Europäischen Kommission. Die Entscheidung zur Eröffnung eines Anti-Subventionsverfahrens in der EU wird bis Mitte November erwartet.
Dem Bundeswirtschaftsminister gegen die Vorschläge des Umweltministers für eine EEG-Reform nicht weit genug. Außerdem verteidigt Rösler seine Idee, die Stromsteuer zu senken.