Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang wollen den drohenden Photovoltaik-Handelsstreit zwischen China und der EU mit möglichst vielen Gesprächen beilegen. Das teilten die beiden Regierungschefs am Sonntag nach Unterredungen in Berlin mit.
Der japanische Elektronik-Konzern will seine Fertigung im US-Bundesstaat Oregon Ende Juni schließen. Damit beendet Panasonic die Photovoltaik-Waferfertigung in USA.
In ihrem Länderbericht zu Deutschland hat die Behörde die energiepolitische Ausrichtung der Bundesregierung bestätigt. Sie hob das EEG als geeignetes Instrument für den Ausbau von Photovoltaik- und Windkraft hervor. Nach Auffassung des Bundeswirtschaftsministeriums muss der weitere Zubau allerdings besser mit Netzausbau und Versorgungssicherheit verknüpft werden.
Italiens Netzbehörde GSE hat früher als erwartet die Ausschreibungsergebnisse für das zweite Register des Conto Energia 5 veröffentlicht. Wie bereits beim ersten Register wurde die Kapazität nicht voll genutzt; von den zur Verfügung stehenden 70 Millionen Euro wurden nur 58 Millionen beantragt.
Zurzeit prüfen potenzielle Investoren die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung von Bosch an Photovoltaik-Produzent Aleo Solar. Das Unternehmen berichtet von mehreren seriösen Anfragen aus der Branche.
Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) erwartet angesichts der geplanten Antidumpingzölle auf chinesische Solarprodukte positive Beschäftigungseffekte für die europäische Solarindustrie. Die Allianz für bezahlbare Solarenergie (AFASE) befürchtet jedoch das Gegenteil und appelliert an die Bundesregierung, mit China eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Der Schweizer Branchenverband Swissolar hat eine Bürgerbewegung initiiert, die eine sichere, saubere und unabhängige Energieversorgung dank Solarenergie fordert. So sollen sich auch Privatpersonen für den Ausbau der Photovoltaik engagieren können.
Der Vorstand des Wechselrichter-Herstellers für Photovoltaik-Anlagen kann weiterhin einen Verlust für das laufende Geschäftsjahr nicht ausschließen. Es wird weitere Entlassungen bei SMA geben. Zum konkreten Umfang wollte der SMA-Vorstandssprecher auf der Hauptversammlung aber noch keine Aussagen treffen.
Auch zur zweiten Gläubigerversammlung binnen zwei Tages des Photovoltaik-Herstellers kamen ebenfalls nicht genug Inhaber der Wandelschuldverschreibung. Das Quorum von 50 Prozent ist erneut weit verfehlt worden. Nun muss Solarworld bis Anfang Juli warten, ehe die Gläubiger entscheiden.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat in der türkischen Freihandelszone Tuzla/Instanbul eine Modulproduktion mit 120 Megawatt Kapazität eröffnet. Energieminister Taner Yildiz betonte die Bedeutung der Photovoltaik für die Sicherung der Energieversorgung des wirtschaftlichen boomenden Landes und sieht innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre ein Potenzial von drei bis vier Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung.