Investoren prüfen Übernahme von Aleo Solar

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Aleo Solar führt erste Gespräche mit potenziellen Investoren, in denen es um die Übernahme der 90,7 Prozent starken Mehrheitsbeteiligung der Robert Bosch GmbH an dem Solarmodul-Hersteller geht. Der Hauptaktionär hatte Ende März erklärt, aus dem kristallinen Photovoltaik-Bereich auszusteigen, dem Unternehmen jedoch gleichzeitig die Finanzierung bis Ende März 2014 zugesichert. Seitdem sucht Aleo Solar für die Bosch-Anteile einen Käufer. „Es gibt mehrere seriöse Anfragen aus der Branche, die wir derzeit prüfen“, teilt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender von Aleo Solar, in einer Pressemeldung mit. Das Unternehmen führe zurzeit Gespräche, und auch die Produktionsstätte im brandenburgischen Prenzlau sei bereits von potenziellen Investoren besichtigt worden. Bis zum Ende des dritten Quartals 2013, so zu Putlitz weiter, solle ein Käufer bestimmt sein.

Aleo Solar zählt eigenen Angaben zufolge zu den drei größten deutschen Solarmodulherstellern und fertigt seit mehr als zehn Jahren im brandenburgischen Prenzlau. Mitte Mai hat das Photovoltaik-Unternehmen schwache Zahlen für das erste Quartal 2013 vorgelegt. Demnach ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58,3 Prozent auf 31,1 Millionen Euro gesunken, der EBIT-Verlust hat sich binnen Jahresfrist von 8,2 auf 16,3 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Aleo Solar setzt große Hoffnungen auf das US-Geschäft, rechnet allerdings im weiteren Jahresverlauf sowohl im deutschen als auch im internationalen Geschäft mit einer eher verhaltenen Nachfrage. (Petra Hannen)

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