Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef hat den Vorschlag seiner Wirtschaftsministerin abgebügelt, die Kosten für die Energiewende über Kredite teilweise vorzufinanzieren. Nun wehrt sich Aigner und es soll eine Aussprache im Kabinett zu diesem Thema geben. Auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält wenig von dem Vorschlag aus Bayern, versprach aber ihn zu prüfen.
Angesichts massiver Überkapazitäten und sinkender Preise auf den Photovoltaik-Märkten will die Regierung in China die heimischen Hersteller unterstützen. Zudem veröffentlichte das zuständige Ministerium eine Liste mit 109 Photovoltaik-Unternehmen, die künftig weiter auf staatliche Fördergelder hoffen dürfen.
Das Unternehmen Ascent Solar hat eine Vereinbarung zum Bau einer Dünnschicht-Modulfabrik in der Provinz Jiangsu unterzeichnet. Die Stadt Suqian, auf deren Gebiet das Werk errichtet werden soll, ist mit rund 24 Millionen Euro am Joint Venture beteiligt.
Nun ist es auch offiziell genehmigt – Energiebau kann künftig auf wachsende Kundschaft hoffen. Das Kölner Photovoltaik-Unternehmen kann den Kundenstamm des insolventen Konkurrenten Donauer Solartechnik übernehmen. Auch für die weitere Produktion des Montagesystems Intersol ist der Weg frei.
Die US-Tochtergesellschaft des deutschen Photovoltaik-Herstellers hat zum Jahreswechsel eine erneute Klage beim Handelsministerium in Washington eingereicht. Es sollen die Schlupflöcher im vor einem Jahr abgeschlossen Anti-Dumping- und Anti-Subventionsverfahren geschlossen werden, die chinesischen und taiwanesischen Herstellern erlaubt ihre Produkte weiter zu Kampfpreisen in den USA auf den Photovoltaik-Markt zu bringen.
Ilse Aigner hat den Vorschlag der Verbraucherschützer aufgegriffen und will die Kosten für die EEG-Umlage strecken. Die bayerische Wirtschafts- und Energieministerin hat einen entsprechenden Leitlinienentwurf vorgelegt, der noch im Januar zunächst in der CSU-Landtagsfraktion und dann im Kabinett in München beraten werden soll.
Der Blackout des Monats (BOM) kürt irritierende Bemerkungen aus Politik und Wirtschaft zum Thema Strommarkt und Energiewende. Pokal ist eine Taschenlampe mit Dynamo, die dem "Gewinner" künftig als wegweisendes Licht und Sicherheit dienen kann. Viele interessierte Bürger suchen Zitate des laufenden Monats. In der Nacht auf den ersten Werktag des Folgemonats wird der BOM jeweils […]
In den Jahren 2000 bis 2012 war die Energiewende in Deutschland erfolgreich gestartet. Aus fünf Prozent Ökostrom wurden in wenigen Jahren 24 Prozent. Danach gab es jedoch eine Reihe politischer Fehlentscheidungen, zum Beispiel die Ökostrombremse von Peter Altmaier. Jetzt 2014 sind wir deshalb erst bei 25 Prozent Ökostrom. Die Energiewende geriet ins Stocken. Am Beginn des neuen Jahres und beim Start der neuen großen Koalition stellt sich die Frage: Energiewende wohin?
Das Photovoltaik-Unternehmen ist nun Teil der Schulz Group mit Sitz in Baden-Württemberg. Künftige will sich Mage Solar stärker auf die Geschäftsbereiche Cleantech und regenerative Energien konzentrieren.
Knapp 9000 Photovoltaik-Anlagen sind im November 2013 bei der Bundesnetzagentur neu angemeldet worden. Zum Jahreswechsel sanken die Einspeisetarife weiter.