Nach der Übernahme der Fabrik im Luckenwalde vor knapp einem Jahr vom US-Konkurrenten Nanosolar hat das Schweizer Photovoltaik-Unternehmen nun die Produktion auf Glas-Glas-Solarmodule umgestellt und gleichzeitig die Kapazitäten erweitert. Das erste Projekt ist bereits mit den neuen Modulen realisiert worden. Smartenergy will nun auch das eigene Photovoltaik-Projektgeschäft ausbauen.
Der Photovoltaik-Hersteller bringt die angeblichen Cyberattacken des chinesischen Militärs in Verbindung mit seiner Klage gegen die unfairen Handelspraktiken. Nach neuesten Erkenntnissen sollen vier der fünf betroffenen US-Unternehmen und eine Gewerkschaft zuvor entsprechende Beschwerden gegen die chinesische Konkurrenz eingereicht haben.
Die riesige Mehrheit von Union und SPD im Bundestag ließ wenig Raum für Überraschungen. Die EEG-Novelle ist mit den Stimmen der Regierungsfraktionen angenommen worden. Die Opposition von Linkspartei und Grünen stimmte gegen die Reform. Interessant war die Debatte im Bundestag dennoch – sie zeigt deutlich, in welche Richtung sich das Gesetz mittlerweile entwickelt hat. So konnte CDU-Wirtschaftspolitker Michael Fuchs erstmals über das EEG diskutieren, ohne dass ihm gleich das Messer in der Tasche aufgeht, wie er selbst einräumte.
Die Bundesregierung hat im überarbeiteten EEG-Entwurf einen Passus aufgenommen, wonach neue Erneuerbare-Energien-Anlagen keine Vergütung mehr erhalten sollen, wenn sechs Stunden am Stück ein negativer Strompreis vorherrscht. Energy Brainpool hat nun untersucht, wie oft seit 2008 eine solche Regelung zum Tragen gekommen wäre – gerade einmal an zehn Tagen. Dennoch macht der Passus die genaue Berechnung der Erlöse für Betreiber und Direktvermarkter deutlich schwieriger.
Der deutsche Photovoltaik-Maschinenbauer soll dem CIGS-Dünnschichthersteller aus China eine Produktionsanlage liefern. Der Auftrag hat ein Volumen von mehr als 15 Millionen Euro. Die Technologie ist für den ersten Abschnitt eines Großprojekts gedacht.
Interview: Günter Haug, Geschäftsführer von Baywa r.e., forderte auf der Intersolar von der Politik ein Einlenken. Die Zubauzahlen für den PV-Markt in Deutschland sind noch schlechter, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Installateure müssen gegen das negative Image arbeiten und das Segment der Gewerbeanlagen benötigt noch etwas Zeit.
Das sächsische Photovoltaik-Unternehmen hat die Tochterfirmen in den Niederlanden und Frankreich der insolventen Centrosolar erworben. Außerdem hat Solarwatt die Centrosolar-Markenrechte für Frankreich und die Benelux-Staaten erworben.
Hans-Josef Fell zeigt auf, dass die Energiepolitik der Länder eine wesentliche Auswirkung auf den Verlauf der Fußball-Weltmeisterschaft hat. Es ist kein Zufall, dass Italien und England schon nach der Vorrunde nach Hause fahren müssen. Für den Ausgang der Partei Deutschland gegen die USA ist die desaströse EEG-Novelle der Bundesregierung aus seiner Sicht ein schlechtes Omen.
Die 20-Megawatt-Photovoltaik-Anlage soll 2015 in Betrieb gehen. Eine Siemens-Tochter soll für den Bau und Betrieb des Solarparks zuständig sein.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat einen Vertrag mit MAP Environmental unterzeichnet. Darin ist vorgesehen, Solarprojekte mit etwa 400 Megawatt Photovoltaik-Leistung im Gesamtwert von 500 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren zu realisieren.