Die alternative Fußball-WM-Analyse von Hans-Josef Fell

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Die Schlagzeilen derzeit sind beherrscht durch die Fußball-Weltmeisterschaft (WM). Die geplante EEG-Novelle erreicht ebenfalls eine gewisse Aufmerksamkeit. Das beide Ereignisse mehr miteinander zu tun haben, als man allgemein annimmt, zeigt nun der Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell. „Ganz offenkundig spiegelt sich die Ausrichtung in der Energiepolitik eines Landes auch in der Qualität der Nationalmannschaften bei der Fußball-WM wider: Costa Rica und Uruguay werfen die großen Fußballnationen Italien und England aus der WM. Und wie schaut die Energiepolitik zu Hause aus? Costa Rica hat das klare Staatsziel, eine 100-prozentige Vollversorgung mit erneuerbaren Energien zu erreichen, und Uruguay investiert in Relation zum Bruttoinlandsprodukt weltweit am meisten in den Ausbau. In England hingegen sollen neue Atomkraftwerke entstehen und Italien setzt weiter auf Erdgas und Erdöl“, so die Analyse von Hans-Josef Fell nach dem Vorrunden-Aus von England und Italien. Costa Rica und Uruguay haben die beiden europäischen Vertreter aus dem Wettbewerb geworfen. Sie stehen im Achtelfinale und können weiter von Titel träumen.

Doch wie fällt Fells Analyse zur deutschen Mannschaft angesichts der „desaströsen EEG-Novelle“ aus? „Immerhin hatte Deutschland ja schon im vergangenen Spiel gegen Ghana erhebliche Probleme – Ghana hat zurzeit eine starke Offensive für den Ausbau der Solarenergie und den Bau einer großen Solarfabrik beschlossen.“ Mit Blick auf das Spiel gegen die USA macht sich Fell wenig Hoffnung: „Schließlich boomt in den Vereinigten Staaten die Stromerzeugung aus regenerativen Energien, so dass sie heute den zweiten Platz bei der absoluten Stromproduktion weltweit einnehmen. Angesichts der desaströsen EEG-Novelle der Bundesregierung ist

das ein schlechtes Omen.“ (Sandra Enkhardt)