Viel Skepsis und schlimme Befürchtungen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und der Klimaschützer schlugen dem spanischen EU-Energie- und Klimakommissar Arias Cañete bei seiner Ernennung entgegen. Seine persönlichen Ölgeschäfte wurden als Indiz gewertet, dass er keine ambitionierte Klima- und Energiepolitik angehen würde – ganz in der Tradition seines Vorgängers Oettingers. Dieser ließ ja keine Gelegenheit […]
Energy Brainpool hat in einem White Paper die möglichen Einflüsse der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag auf den Strommarkt untersucht. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten an einem unbewölkten Tag würden sich demnach auf 3,39 Millionen Euro summieren. Entschädigungszahlungen für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen im Falle einer zwangsweisen Abschaltung könnten sich sogar auf 9,95 Millionen Euro belaufen.
[Update] Am Morgen hat es in einem Werk des chinesischen Photovoltaik-Herstellers gebrannt. Jinko Solar gab nun an, dass sich der Schaden zwischen 75.000 und 150.000 Euro bewegen soll. Die Brandursache ist aber weiter unklar.
Der hoch verschuldete Energiekonzern hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Photovoltaik-Unternehmen im Zuge einer Kapitalerhöhung um 45 Millionen US-Dollar erworben. RWE betont, dass es ein Finanzinvestment ist, kein strategischen Investment.
Nach der Insolvenz des Schweizer Herstellers von Photovoltaik-Wechselrichtern bahnt sich eine Lösung für die teilweise Fortführung an. Einen Vorvertrag soll es bereits geben. Voraussichtlich Mitte April werden weitere Details zur Übernahme bekanntgeben.
In Deutschland läuft die Diskussion noch, wie man mit den Photovoltaik-Anlagen zur Sonnenfinsternis am Freitag verfahren soll. Der italienische Übertragungsnetzbetreiber Terna hat bereits eine Entscheidung gefällt und wird am Freitag zur partiellen Sonnenfinsternis die größeren Photovoltaik-Anlagen vom Netz nehmen. In Deutschland wird das wohl nicht passieren.
Der Maschinenbauer Schmid empfiehlt seine APCVD-Beschichtungsanlage für n-Typ-Hocheffizienz-Solarzellen statt für p-Typ-Hocheffizienz-Solarzellen, wenn für multikristalline Wafer genutzt. Die p-Typ-Zellen, die mit Aluminiumoxid auf der Rückseite beschichtet sind, könnten eine hohe lichtinduzierte Degradation zeigen.
Die Gigawatt-Marke bei der installierten Photovoltaik-Leistung hat die Alpenrepublik mittlerweile erreicht. Dennoch geht man beim Schweizer Solarverband Swissolar von mageren Jahren in der nahen Zukunft aus.
Ein Jahr nach dem Absenken der Mindestimportpreise wird die EU-Kommission sie nun wieder auf die ursprüngliche Höhe anheben. Die bestätigten gut informierte Industrievertreter pv magazine. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte der schwache Euro sein.
Der offizielle Spatenstich für das Photovoltaik-Kraftwerk in Thüringen erfolgte in der vergangenen Woche. Die Solarmodule für den Solarpark wird Astronergy liefern, die Unterkonstruktionen stammen von Schletter. Die Investitionssumme beläuft sich auf knapp 8,4 Millionen Euro.