Die Bosch Solar CISTech in Brandenburg an der Havel wird nun abgewickelt. Nach dem sich kein geeigneter Partner oder Investor fand, schließt der Stuttgarter Konzern auch diesen Entwicklungsstandort für Photovoltaik. Der genaue Termin steht noch nicht fest.
Für dieses Jahr gehen die Experten von einem Photovoltaik-Zubau zwischen nur noch 1,2 und 1,4 Gigawatt in Deutschland aus. Auch für 2016 sehen sie wenig Anzeichen für eine Erholung des Marktes – der eher noch kleiner werden dürfte.
Am Mittwoch hat das Bundeskabinett die Weichen für einen zügigeren Ausbau der Stromnetze gestellt, wobei vorrangig Erdkabel verlegt werden sollen. Der Bundesverband Energiespeicher hält dagegen den verstärkten Einsatz von Speichern für die kostengünstigere Variante. In einem jüngst veröffentlichten Bericht wird von Kosten von mehr als 50 Milliarden Euro ausgegangen, um die Leistungen im Sinne der Energiewende aus- und umzubauen.
Dies ist ein Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Allerdings liegt der leichte Rückgang vor allem in Wechselkursschwankungen, aber auch in den weiter sinkenden Kosten für Photovoltaik und Windkraft begründet.
Das Netz kann bereits jetzt einen Teil des Solarstroms aus den installierten Photovoltaik-Kraftwerken im Land nicht aufnehmen. Trotzdem hat die Nationale Energiebehörde nun das Photovoltaik-Ausbauziel für dieses Jahr nach Medienberichten nochmals um 5,3 Gigawatt erhöht.
Dass Modulhersteller Steckverbinder als MC4-kompatibel verkaufen, ist kein Einzelfall. Zwei Betreiber, die solche Module verbaut haben und unserem Aufruf „Her mit den schwarzen Schafen“ gefolgt sind, kämpfen jetzt mit fehlendem Versicherungsschutz und Bränden. Ist es ein Garantiefall und was wäre eine für alle Seiten befriedigende Lösung?
Der Energiekonzern will mit seinem neu gegründeten Unternehmen den Kunden maßgeschneiderte und kostengünstige Energielösungen anbieten. Dazu integriert seine Geschäftsbereiche LED, Solar, Energiespeicher und Elektrofahrzeuge in das Start-up Current. Außerdem liefert GE weitere Wechselrichter für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Japan.
Der Photovoltaik-Zulieferer aus Kahl am Main hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr senken müssen. Dies liegt aber nicht an der Auftragslage aus der Solarindustrie, die deutlich besser ist als im Vorjahr und im Plan liegt.
Das Ulmer Forschungszentrum setzt auf ein neues kobaltfreies Kathodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien. Damit sollen leistungsstarke und zugleich günstige Batteriespeicher für Elektrofahrzeuge in Reichweite sein. Für die Material- und Zellfertigung sucht das ZSW nun einen Entwicklungspartner.
Der Mannheimer Stromspeicher-Hersteller hat auch die Systemgarantie für seine Produkte weiter erhöht. Gemeinsam dem chinesischen Konzern ZTE/Pylontech forscht Hycube an einer neuen Lithium-Ionen-Batterie, die Anfang 2016 auf den Markt kommen soll.