Gibt es neue Hoffnung für die deutsche Photovoltaik-Branche? Zumindest hat es nun auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums einen gemeinsamen Workshop mit der Politik gegeben. Dabei ging es weniger um die Verbesserung des Photovoltaik-Marktes hierzulande, sondern eher darum, die Chancen deutscher Solartechnik im Ausland zu erhöhen.
Ab Mai wird wieder ein ehemaliger Spitzenfunktionär der deutschen Politik an die Spitze des Verbands treten. Die bisherige Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller hört zum Monatsende auf und soll dann bei RWE den Aufbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien koordinieren.
Die Gegner der erneuerbaren Energien vergessen und verschweigen gern, dass auch Atom und Kohle in der Vergangenheit stark subventioniert worden sind. Kemfert spricht hier von einem dreistelligen Milliardenbetrag, wobei die Kosten für den Rückbau und Endlagerung dazu kommen. Sie plädiert dafür, dass trotz niedrigem Ölpreis genau jetzt in die Energiewende investiert werden muss.
sPower will in diesem Jahr weitere 700 Megawatt an Projekten mit erneuerbaren Energien umsetzen. Um das Ziel zu erreichen, hat es mit dem chinesischen Photovoltaik-Hersteller die Lieferung von Solarmodulen mit einem Volumen von einem Gigawatt beauftragt. Zudem soll die Rosendin Renewable Energy Group EPC-Services übernehmen.
Bereits im vergangenen Jahr warnten die Analysten, dass Photovoltaik-Wafer knapp werden könnten. Nun gibt es dafür neue Hinweise.
Zehn Projekte sind nach einer Auswertung von BüroF in den vergangenen Jahren hierzulande bereits realisiert worden, mindestens acht Megawatt-Speicher befinden sich derzeit im Bau. IHS hat erst kürzlich eine neue Rekordpipeline für Speicherprojekte vermeldet. Eine Studie zeigt jedoch, dass die Finanzierung wegen sinkender Preise für Primärregelenergie nicht ganz einfach ist.
Wissenschaftler aus Süddeutschland wollen unter anderem mit Apfelresten die Kosten für Energiespeicher senken. Außerdem konnten sie ein Aktivmaterial ohne Einsatz von Cobalt, aber mit guten Leistungsdaten entwickeln.
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die Regierung den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft massiv gefördert. Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 85 Gigawatt profitieren davon, die meisten davon sind Photovoltaik-Anlagen.
Der Komplex soll aus vier einzelnen Solarparks mit 4,9 Megawatt Gesamtleistung bestehen. Der Auftrag für Phoenix Solar kommt von einem türkischen Regierungsunternehmen und soll bis Ende Februar erneut mit dem strategischen Partner Asunim umgesetzt werden.
Der Schweizer Technologiekonzern will an einem 50-Megawatt-Projekt beteiligt sein. Das aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammende Unternehmen Masdar hat eine Vereinbarung über die Realisierung eines 200-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks in dem Land unterzeichnet.