Nach drei Jahren rückläufiger Nachfrage für Photovoltaik-Anlagen gab es Solarpower Europe zufolge 2015 wieder ein Wachstum um 15 Prozent. Die finalen Zahlen will der europäische Photovoltaik-Verband im März veröffentlichen.
Im Januar ist das Plus erwartungsgemäß wieder gestiegen. Die Zinseinnahmen aus dem Überschuss verrechnen die Übertragungsnetzbetreiber direkt. Für das Jahr 2015 beliefen sie sich nach Abzug von Kosten auf mehr als 11 Millionen Euro.
Der japanische Konzern will für einige Monate die Produktion von Solarzellen in Kaizuka aussetzen. Grund dafür ist die sinkende Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen, nachdem die Einspeisevergütungen gesenkt wurden.
Das Kabinett in Tokio hat nun einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet, der für Photovoltaik-Projekte den Abschied von Einspeisevergütungen vorsieht. Das japanische Parlament muss der Änderung nun auch noch zustimmen, die im April 2017 dann in Kraft treten könnte.
Mit einer neuen Vertriebs- und Servicegesellschaft in Brasilien will der deutsche Wechselrichter-Hersteller von der anziehenden Photovoltaik-Nachfrage in der Region profitieren. SMA Brazil wird sich um Vertrieb, Projektplanung, Service und technische Schulungen kümmern.
Derzeit wird über eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge diskutiert, um die Nachfrage anzukurbeln. Frank Asbeck schlägt stattdessen einen Sonderbonus vor, wenn Fahrer ihre Elektroautos mit Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen sauber betanken. Das könnte zugleich den schwächelnden deutschen Photovoltaik-Markt ankurbeln.
Bei der WTO gibt es seit 2013 eine Klage der USA gegen die indischen Bestimmungen, die deren heimische Photovoltaik-Hersteller bevorteilen. Nun verhandeln die Regierungen über eine außergerichtliche Beilegung des Streits. Ihre Entscheidung zu dem Fall hat die WTO daher nochmals verschoben.
In letzter Instanz ist der seit 2010 laufende Rechtsstreit nun zugunsten der Photovoltaik-Branche entschieden worden. Gehrlicher Solar hatte den Fall ins Rollen gebracht. Zahlreiche Betreiber von Solarparks können nun mit Steuerrückzahlungen rechnen.
Das Fraunhofer-CSP hat den Rekord des Dresdner Photovoltaik-Unternehmens unabhängig bestätigt. Heliatek hält nun auch organische Solarzellen mit einer Effizienz von 15 Prozent für realistisch.
Das Photovoltaik-Geschäft des Anlagenbauers zeigte sich verbessert. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr will der Singulus-Vorstand noch vor der Versammlung der Anleihegläubiger Mitte des Monats verkünden.