Mit den Stimmen von Union und SPD ist der Entwurf im federführenden Ausschuss für Energie und Wirtschaft des Bundestages angenommen worden. Die Opposition kritisierte erneut die geplante weitgehende Umstellung der Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse auf Ausschreibungen sowie den Zeitdruck. Gabriel wies die Kritik zurück.
Nach einer mehr als einjährigen Testphase ist nun ein 5-Megawatt-Batteriespeicher nun in den Regelbetrieb überführt worden. Er hat die Präqulifikation für Netzdienstleistungen nach dem Testbetrieb erhalten.
Die Richter im US-Bundesstaat Michigan können nach einer Agenturmeldung damit nun sofort ein Urteil fällen. Solarworld scheiterte mit einem Antrag, einen neuen Anhörungstermin, im Rechtsstreit mit Hemlock zu erreichen, in dem es mittlerweile um Schadenersatzforderungen von etwa 700 Millionen Euro geht.
In dem Werk will der US-Photovoltaik-Hersteller künftig ebenfalls seine Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule produzieren. Bislang stellte First Solar dort seine kristallinen Tetrasun-Solarmodule her, die es nun angesichts der Fortschritte bei der Dünnschichttechnologie für überflüssig hält.
Die SPD schreibt sich auf die Fahnen, noch Änderungen in der EEG-Novelle durchgesetzt zu haben, die vor allem Photovoltaik-Mieterstrommodellen und Bürgerenergiegenossenschaften zugutekommen sollen. Die Grünen kritisieren den massiven Zeitdruck, den die Regierung bei der Verabschiedung des Gesetzes ausübt. Neu im Entwurf sind auch geplante gemeinsame Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftanlagen an Land mit einem Volumen von jährlich 400 Megawatt ab 2018.
Die Entwicklung der verbesserten Solarzellen erfolgte auf der „goldenen“ Produktionslinie des chinesischen Photovoltaik-Herstellers. Bereits im Dezember 2015 hatte Trina Solar den Gesamtflächenwirkungsgrad für seine gefertigten p-type monokristallinen PERC-Solarzellen auf 22,13 Prozent verbessern können.
Ein von 34 Solar- und Erneuerbaren-Vereinigungen gezeichnetes Schreiben ging am Dienstag bei Celilia Malmström ein. Darin wird das Ende des Mindestimportpreises und der Dumping-Maßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller gefordert. Es sollte zugleich eine Unterstützung für die europäische Solarindustrie geben. Für Deutschland hat die Vereinigung SAFE den Brief unterzeichnet, nicht jedoch der Bundesverband Solarwirtschaft. Bei EU Prosun wird betont, dass fast alle von der EU-Kommission befragten Zell- und Modulhersteller die Auslaufprüfung sowie die Mehrheit der Installationsbetriebe bei weiteren Verstößen eine Verlängerung der Maßnahmen befürworten.
Video-Interview: Andreas Gutsch, General Manager Innovation bei Solarwatt, spricht über die steigende Qualität von Speichersystemen in Puncto Sicherheit und darüber, dass Lieferengpässe für Solarwatt-Speichersysteme trotz hoher Nachfrage heute nicht mehr zu erwarten sind.
Die Analysten von IHS haben nun einen Gesamtzubau von 18,6 Gigawatt Photovoltaik-Leistung im vergangenen Jahr in China ermittelt. Mehr als 4,5 Gigawatt davon konnten aber nicht direkt ans Netz gehen.
Video-Interview: Thomas Pilgram, Generalbevollmächtigter beim Photovoltaik-Speicherhersteller Senec, spricht über den Absatz von Blei- und Lithium-Speichern und darüber, wie zusätzliche Energieprodukte Senec-Kunden näher an die 100-prozentige Autarkie führen sollen.