Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Abschaffung des Einspeisevorrangs für Erneuerbare treibt Photovoltaik-, Energie- und Umweltverbände auf die Barrikaden. Selbst der deutsche Bundeswirtschaftsminister sieht in dem Winterpaket der EU-Kommission noch keinen ganz großen Wurf.
Dubais Energie- und Wasserbehörde DEWA hat einen Stromabnahmevertrag mit der Abu Dhabi Future Energy Company (Masdar) für 800-Megawatt-Leistung eines Solarparks unterzeichnet. DEWA wird den erzeugten Solarstrom für den weltweiten Rekordpreis von 29,90 US-Dollar pro Megawattstunde (28,21 Euro pro Megawattstunde) abnehmen.
Brüssel will saubere Energie für alle Europäer. Obwohl die EU-Kommission eine Vorreiterrolle bei der Energiewende will, plant sie zugleich die Abschaffung des Einspeisevorrangs für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Der Strommarkt soll so umgestaltet werden, dass Erneuerbaren-Betreiber dort einen Großteil ihrer Erlöse einfahren könnten.
Rund 150 Experten kamen zum 13. TÜV-Modulworkshop nach Köln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen zur Erhöhung der Lebensdauer von Solarmodulen sowie die Vermeidung und Identifikation von Fehlern bei Photovoltaik-Anlagen.
Es soll sich nach Angaben der Energiegenossenschaft Inn Salzach dabei wohl um die größte Photovoltaik-Dachanlage handeln, die in diesem Jahr in Europa gebaut wird. Sie entsteht derzeit auf dem Dach eines Logistikzentrums in der pfälzischen Gemeinde Frankenthal. Das Interesse an den Genossenschaftsanteilen ist schon vor Verkaufsstart groß.
Allmählich scheint auch in Deutschland der Preisverfall bei Solarmodulen anzukommen. Erstmals in diesem Jahr sind bei kleineren Photovoltaik-Anlagen in einem Monat mehr als 100 Megawatt bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Die Realisierung der Freiflächenanlagen aus den Ausschreibungen war im Oktober dagegen quasi nicht vorhanden.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen stellte nun den Bau des zweiten Solarparks in der bayrischen Gemeinde fertig. Die Anlage soll Januar 2017 ans Netz gehen.
Der Anbieter von Photovoltaik-Speichersystemen will wegen des derzeit ungünstigen Marktumfelds nun doch noch nicht an die Börse. Ursprünglich wollte Varta damit 200 Millionen Euro an Wachstumskapital erlösen.
Der Verband hat seine aktuelle Strompreisanalyse vorgelegt: Dabei zeigt sich, dass in diesem Jahr der Strompreis für die privaten Haushalte mit 28,80 Cent pro Kilowattstunde zwar leicht über dem Vorjahresniveau lag, aber unter dem Rekordniveau von 2014. Der BDEW nutzte die Veröffentlichung gleich wieder für seine EEG-Kritik.
Der Projektierer schließt zwei Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt knapp 250 Kilowatt Leistung ans Netz an. Die Karlsruher Verkehrsbetrieb wollen den erzeugten Solarstrom komplett selbst verbrauchen.