Warum ein so konstruierter, mehrdeutiger Titel? Das werden sich jetzt viele fragen. Nun, die Topmeldung ist noch ganz frisch, aber die sozialen Medien explodieren beinahe schon ob der zahlreichen qualifizierten und weniger qualifizierten Kommentare. Solarworld ist pleite! Eine der international bekanntesten Solarfirmen stellt zumindest in Deutschland den Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens. „Nun doch?“ sagen […]
Solarworld ist in Deutschland zu einem Symbol geworden. Für die einen als der letzte noch bestehende Modulhersteller von Weltgeltung aus Deutschland. Für die anderen als das Unternehmen, das die Einfuhrzölle und Mindestpreise initiiert und daher zu verantworten hat, die Solarenergie teurer machen und den Zubau gebremst haben. Für manche auch für beides. Viele aus beiden […]
Batterien, mit denen Hauseigentümer Strom aus ihren Photovoltaik-Anlagen speichern können, stehen unmittelbar vor der Wirtschaftlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Solar Clusters Baden-Württemberg.
Eine Photovoltaik-Anlage mit 20 Kilowatt Gesamtleistung versorgt demnächst 30 Wohneinheiten eines Mietshauses mit Solarstrom. Obwohl es keine Abnahmepflicht gibt, haben sich alle Bewohner für den Photovoltaik-Strom entschieden.
Deutsche Produzenten von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik verzeichneten 2016 20 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Inzwischen ist die Nachfrage jedoch verhaltener.
Der europäische Photovoltaik-Verband erklärte, dass die gestrige Insolvenzankündigung von Solarworld bedauerlich ist und dass es von „großer Bedeutung“ ist, dass alle Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Europa präsent sind.
Es kam, wie es schon lange abzusehen war: Der letzte große Solarproduzent in Deutschland hat Insolvenz angemeldet. Erneut sind 3000 hochqualifizierte und hochmotivierte Arbeitsplätze in der einst blühenden europäischen Solarindustrie in höchster Gefahr. Die Solarindustrie wurde seit 2009 mit immer schlimmeren EEG-Novellen und fehlender Solarindustriepolitik nun endgültig aktiv von den zukunftsblinden politischen Verantwortlichen aus Union, SPD und Liberalen nach China und USA verjagt.
Die BayWa AG meldet für das erste Quartal 2017 3,8 Milliarden Euro Umsatz und acht Millionen Euro Gewinn. Dazu trug auch das Projektgeschäft mit erneuerbaren Energien bei.
Einen um 40 Prozent gestiegenen Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode meldet Phoenix Solar für das erste Quartal 2017. Das Photovoltaik-Systemhaus musste jedoch einen Verlust ausweisen.
Das schwierige Marktumfeld belastet Umsatz und Gewinn von SMA. Der Wechselrichter-Produzent schreibt jedoch im ersten Quartal 2017 weiter schwarze Zahlen.