Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern und Speicheranwendungen kann den Absatz im ersten Halbjahr stabil halten. Der Umsatz und die Ergebnisse blieben aber deutlich unter Vorjahresniveau. Die Anfang August erhöhte Umsatz- und Ergebnisprognose für 2017 bestätigte SMA dennoch.
Der Rechtsanwalt und gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger, Alexander Elsmann, lobt den Investorenprozess bei dem insolventen Photovoltaik-Hersteller als hochprofessionell und fair. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Gläubiger am Freitag der getroffenen Vereinbarung mit der Solarworld Industries GmbH zustimmen werden. Allerdings ist noch unklar, wie viele Gläubiger an der außerordentlichen Versammlung teilnehmen werden.
Interview: Heimspeicher können zum Schwarm gekoppelt werden und Primärregelleistung und andere so genannte Flexibilitätsdienstleistungen erbringen. Wie wirtschaftlich das langfristig sein kann, ist umstritten. Der Markt sei aber trotz allem sehr interessant, erklärt Tobias Federico, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsinstituts Energy Brainpool.
Der Prüfdienstleister hat ein Programm mit eigener Software entwickelt. Dabei werden die Reflexion des Sonnenlichts durch das Glas der Solarmodule gemessen und es lassen sich Blendungsrisiken für das gesamte Jahr ermitteln. Der TÜV Rheinland weist darauf hin, dass nachträgliche Blendschutzmaßnahmen bei Photovoltaik-Anlagen zu Ertragseinbußen führen.
Das Photovoltaik-Unternehmen erwartet für das laufende Jahr nun einen Umsatz zwischen 140 und 170 Millionen Euro. Auch das Ergebnis wird voraussichtlich schwächer ausfallen. Phoenix Solar kann einen Verlust für 2017 nicht mehr ausschließen.
Der österreichische Photovoltaik-Speicheranbieter sammelt erst im vergangenen Jahr per Crowdfunding mehr als 725.000 Euro ein. Damit wollte Neovoltaic seine Expansion nach Deutschland finanzieren. Doch im Juli ging das Geld aus.
Die Solarworld Industries GmbH, für die der bisherige Vorstandschef Frank Asbeck als Geschäftsführer eingetragen ist, will wesentliche Teile der Zell- und Modulproduktion an den deutschen Standorten weiterführen. Die Gläubigerversammlung muss am Freitag der Vereinbarung noch zustimmen. Die Investoren übernehmen auch die Anteile an ausländischen Gesellschaften, nicht jedoch die US-Tochter des deutschen Photovoltaik-Herstellers.
Die Aufwendungen für die weltweite fossile Energiewirtschaft betrugen nach einer Studie des Internationalen Währungsfonds mehr als fünf Billionen US-Dollar 2015. Sie lagen damit nochmals höher als 2013 und machten erneut 6,5 Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts aus.
Etwa 4800 Megawatt an Photovoltaik-Leistung sind in den ersten sechs Monaten in Indien in Betrieb genommen worden. Der Photovoltaik-Zubau von 4038 Megawatt aus dem Vorjahr ist damit bereits übertroffen, wie die neuesten Daten der Analysten zeigen. Steuerunsicherheiten könnten die Nachfrage 2018 etwas verlangsamen.
Die belgischen Forscher haben die Effizienz im Labor auf 23,9 Prozent gesteigert. Damit übertraf das Imec erstmals auch Wirkungsgrade von reinen Silizium-Solarzellen.