Erneuerbare Energien haben das Jahr 2017 mit einem Rekord abgeschlossen: etwa 36 Prozent des Stroms wurden im letzten Jahr von Windkraft-, Biomasse-, Solar- und Wasserkraftanlagen geliefert. Das ist ein Zuwachs von etwa vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bemerkenswert an der Entwicklung ist, dass erstmals mehr Strom mit Windkraftanlagen produziert wurde als mit Kohle- oder Atomkraftwerken. […]
In der Provinz Drenthe hat das deutsche EPC-Unternehmen im Auftrag von Statkraft eine Photovoltaik-Anlage mit 14 Megawatt Leistung gebaut, die jetzt eingeweiht wurde. Belectric verspricht sich viel von dem neuen Markt, der GTM Research zufolge auf ein Volumen von mehr als einem Gigawatt in diesem Jahr anwachsen soll.
Die Übertragungsnetzbetreiber generierten im Januar erneut deutliche Mehreinnahmen. Der Überschuss auf dem EEG-Konto stieg nochmals um knapp 500 Millionen Euro.
Oxford Photovoltaics hat erneut eine Förderung für den Aufbau seiner Produktionslinie für Perowskit-Solarzellen erhalten – diesmal vom Land Brandenburg. Erst vor wenigen Wochen hatte die Europäische Investitionsbank dem Unternehmen ein 15-Millionen-Euro-Darlehen gegeben. Kommendes Jahr will Oxford PV die industrielle Produktion starten.
Die neue Bundesregierung will bei der Energiewende unter anderem durch Sonderausschreibungen in der Photovoltaik und Windenergie aufs Tempo drücken. Genaue Details, wie die anstehenden Klimaschutzziele erreicht werden sollen, stehen in dem jetzt veröffentlichten Koalitionsvertrag nicht. Den Erneuerbaren-Verbänden fehlt hier der Mut bei den Koalitionären von CDU, CSU und SPD. Vieles im Vertrag ist nach ihrer Ansicht nur Stückwerk.
Zuvor haben bereits Südkorea, Taiwan und China einen solchen Antrag wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für Photovoltaik-Importe bei der Welthandelsorganisation eingereicht. Die Bestrebungen der EU nach einem Kompromiss mit den USA werden vor allem von Deutschland forciert.
Die Großen Koalitionen haben zusammen mit der FDP in den letzten Jahren einen Scherbenhaufen aus der von Rot-Grün erfolgreich aufgebauten Klima- und Erneuerbare-Energien-Politik gemacht. Der heute vorgelegte Koalitionsvertrag wird die übrig gebliebenen Reste weiter zertrümmern. Es ist überhaupt kein Wille erkennbar, die großen Herausforderungen der Menschheit mit großen neuen Entwürfen endlich offensiv anzugehen. Bezeichnend für […]
Die Mechanismen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Polen, Italien und Griechenland entsprechen den EU-Beihilferichtlinien. In Deutschland müssen die Netzbetreiber die genaue Menge der benötigten Netzreserve von maximal zwei Gigawatt alle zwei Jahre neu ermitteln.
Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit einem Gesetz zugestimmt, womit die Wirkung des europäischen Emissionshandels gestärkt werden soll. Ein wirklicher Durchbruch ist es nach Meinung vieler allerdings nicht – schließlich geht es auch darum, energieintensive Unternehmen nicht zu vertreiben. Von den geplanten Fonds zur Förderung von „kohlenstoffarmen Innovationen“ kann künftig auch die Kohleindustrie profitieren.
Wissenschaftler des ISFH in Hameln und der Universität Hannover haben in Deutschland bei p-Typ kristallinen Solarzellen einen Rekordwirkungsgrad von 26,1 Prozent erzielt. Ziel ist es nun, diesen Wert aus dem Labor weitestgehend in einer industriellen Fertigung zu erreichen.