Die Verbraucherzentrale NRW mahnte den Anbieter von Photovoltaik-Pachtmodellen vor wenigen Tagen wegen einiger Geschäftsbedingungen ab. Unter anderem geht es darum, dass bereits monatliche Mieten abgezogen werden, ohne dass die Photovoltaik-Anlage am Netz ist. pv magazine hat mit verschiedenen Kunden gesprochen, die teilweise seit Monaten auf den Zählertausch und Netzanschluss warten. MEP nahm am späten Freitagnachmittag dann noch Stellung zu den Kritikpunkten der Verbraucherschützer. Einige wesentliche Fragen sind aber noch offen.
Brüssel will mit einem nachhaltig orientierten Finanzsystem die Chancen steigern, die Klimaziele für 2030 zu erreichen. In einem jetzt vorgestellten Aktionsplan schlägt die EU-Kommission unter anderem ein EU-Label vor, mit dem grüne Finanzprodukte gekennzeichnet werden. Umstritten ist die Lockerung von Kapitalanforderungen für solche Produkte.
Die insgesamt 1,05 Milliarden Euro sind ein neuer Rekord. Demnächst will die Europäische Investitionsbank gemeinsam mit der indischen Entwicklungsagentur weitere 500 Millionen Euro für Finanzierungen von Erneuerbaren-Projekten bekanntgeben.
Die zuständigen Sicherheitsbehörden des US-Bundesstaates Tennessee haben ihren Bericht zur Wasserstoffexplosion in dem Polysilizium-Werk des deutschen Herstellers in Charleston vorgelegt. Sie fordern 25.400 US-Dollar an Bußgeldern von Wacker Chemie für Verstöße gegen verschiedene Vorschriften. Der Hersteller arbeitet derweil weiter an der Wiederaufnahme der Produktion.
Im vergangenen Jahr produzierten Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt im Schnitt 1009 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt, wie eine neue Studie der Hochschule Trier zeigt. Das sind rund drei Prozent weniger als der Schnitt in den vorangegangenen Jahren. Allerdings gab es durchaus regionale Unterschiede.
Die Sicherheit von Batteriespeichersystemen ist ein komplexes Thema, das sich nicht durch Faustformeln und simple Tests vereinfachen lässt. Das erklärte Thomas Timke, Senior Battery Expert von Solarwatt Innovation im pv magazine Webinar. Er beantwortet im folgenden wichtige Teilnehmerfragen.
Die pv magazine Jury zeichnet ein Projekt des Speicher-EPCs Smart Power als top business model aus. Das Unternehmen baut einen mittelgroßen Batteriespeicher, kooperiert mit einem Gewerbebetrieb und dem örtlichen Stadtwerk. Dadurch haben alle etwas von dem Peak-Shaving im Verteilnetz. Auch die anderen Stromkunden.
Die Fraktion der Grünen hat in einer Kleinen Anfrage nach den Kosten und der Verfügbarkeit von Kohlekraftwerken in der stillen Reserve gefragt. Der Antwort der Bundesregierung zufolge zahlen die Übertragungsnetzbetreiber dafür allein für dieses Jahr rund 150 Millionen Euro. Gebraucht wurden die Anlagen bis dato noch nicht – ohnehin wird den sehr trägen Kohlekraftwerken für das Hochfahren zehn Tage Zeit gegeben.
Durch einen Sondereffekt konnte der Photovoltaik-Anlagenbauer 2017 seinen Umsatz mit 325 Millionen Euro auf einen Rekordwert steigern. Erstmals nach zwei Jahren im Defizit erreichte das EBIT mit 1,6 Millionen Euro wieder die Gewinnzone. Wenig erfreulich lief das Geschäft im Bereich Energiespeicher.
Die Übertragungsnetzbetreiber erzielten im Februar erneut deutliche Mehreinnahmen. Der Überschuss auf dem EEG-Konto stieg wie im Januar um rund eine halbe Milliarde Euro.