Das energiewirtschaftliche Beratungsunternehmen Enervis hat im Auftrag des Öko-Energieversorgers Green Planet Energy die möglichen Folgen des Redispatch-Vorbehalts taxiert. Der Analyse zufolge wären weite Teile der untersuchten Gebiete betroffen, 32,2 Gigawatt Projektvolumen und rund 45 Milliarden Euro an Investitionen seien gefährdet.
Großspeicher ohne neuen Netzanschluss: In Thüringen setzt Scale Energy auf die Integration in bestehende Industrieinfrastruktur und verkürzt so die Projektumsetzung auf wenige Monate.
Fraunhofer ISE und ISC Konstanz haben im Auftrag des VDMA die Perspektiven der weltweiten Photovoltaik-Industrie untersucht. Der Markt für Produktionsequipment wird der Studie zufolge im Jahr 2035 gut zweieinhalbmal so groß sein wie heute. Die Chancen für europäische Hersteller stehen dabei zumindest derzeit noch gar nicht schlecht.
Anker Solix zeigt aus Daten von 230.000 Haushalten, dass Balkonsolaranlagen mit Speicher Eigenverbrauchsquoten von 83 Prozent erreichen. In Kombination mit dynamischen Tarifen und KI-gestütztem Energiemanagement sollen Einsparungen für Verbraucher weiter steigen, wie der Hersteller mitteilt.
Der Energiespeicheranbieter Intilion hat von den regionalen Energieversorgern Mainzer Stadtwerke und ESWE (Wiesbaden) Aufträge für zwei Systeme mit zusammen 100 Megawattstunden Kapazität erhalten.
In Sachsen-Anhalt vermarktet das Unternehmen drei Großbatteriespeicher mit jeweils 49,5 Megawatt Leistung und 101 Megawattstunden Kapazität. Einer davon gilt als das derzeit größte deutsche Co-Location-Projekt mit Netzbezug.
Eine Studie des Fraunhofer ISI zeigt: Die geplanten Änderungen im Gebäudemodernisierungsgesetz könnten die Heizkosten deutlich erhöhen, wenn weiter mit Gasheizungen geheizt wird. Wärmepumpen schneiden in allen Szenarien günstiger ab.
Fragen zu ihren Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und anderen Angeboten des Unternehmens sollen Kundinnen und Kunden nicht mehr mit unterschiedlichen Fachabteilungen klären müssen. Stattdessen gibt es persönliche Bau- und Kundenbegleiter als Ansprechpartner für alle Themen. Das neue System ist bereits aufgebaut und wird nun auf alle Kunden ausgeweitet.
Forscher haben herausgefunden, dass einige weitverbreitete Photovoltaik-Reinigungsmittel die Antireflexbeschichtung von Glas beschädigen und den Wirkungsgrad von Solarmodulen erheblich verringern können. Ihre Tests zeigten, dass manche Reinigungsmittel zwar unbedenklich sind, andere jedoch zu sichtbaren und dauerhaften Beschädigungen der Beschichtung führen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Auswahl von Reinigungsprodukten, um langfristige Leistungsverluste zu vermeiden.
Die aktuellen „Axpo Energy Reports“ zeigen auf, dass besonders die Photovoltaik und deren Ausbau eine zentrale Rolle spielt, um die Auslandsabhängigkeit zu reduzieren und auch AKW überflüssig zu machen. Das volle Potenzial der Erneuerbaren in der Alpenrepublik wird dabei aber weiter stark unterschätzt, während die Kosten zu hoch angesetzt sind, wie der Schweizer Photovoltaik-Verband Swissolar anmerkt.